Montag, 23. Dezember 2019

Grüße zu Weichnachten und zum neuen Jahr 2020!

 
 
Die Feiertage bieten Gelegenheit zur Rückbesinnung auf die inneren Werte,

die allgemeingültig und unerlässlich sind, für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.

Liebe, Toleranz und Empathie sind die Grundpfeiler für ein starkes Miteinander,

eine Basis für das Entstehen von Solidarität.

Mögen diese Werte ein Markenzeichen des Jahres 2020 werden,

sowohl im persönlichen Umfeld und am Arbeitsplatz, als auch in der globalen Welt.

Wünsche sind erlaubt, aber persönlich Zeichen zu setzen und die Hoffnung leben,

zeichnen Mutige aus.

 
Wir wünschen Euch frohe Weihnachten, erholsame und schöne Feiertage,
 
sowie einen guten Start und die besten Wünsche in ein von Mut und Solidarität
 
geprägtes Jahr 2020!

 
Eure

Blog-Redaktion
 
 
 

Mittwoch, 18. Dezember 2019

Wirtschaftspolitik aktuell

Tarif bringt's!

Die OECD ist nicht als gewerkschaftsnahe Institution bekannt. Doch in einem aktuellen Bericht plädiert sie – gestützt auf Forschungsergebnisse – für eine Stärkung der Tarifvertragssysteme und der Mitbestimmung.

Tatsächlich haben Tarifverträge handfeste Vorteile. Die OECD zeigt: Wer in einem tarifgebundenen Betrieb arbeitet, verdient im Durchschnitt besser. Die Lohnspreizung in Branchen mit Flächentarifverträgen ist geringer. In Ländern mit gut ausgebauten Tarifvertragssystemen und Arbeitnehmer-Mitbestimmung sind zudem die Arbeitsbedingungen besser – etwa beim Arbeitsschutz, der Arbeitszeit sowie der Weiterbildung. 

Und weil gerade Weihnachten vor der Tür steht: Während in Deutschland 76 Prozent der Beschäftigten mit Tarifvertrag Weihnachtsgeld erhalten, sind es bei den Beschäftigten ohne Tarifvertrag nur 42 Prozent. Das zeigen aktuelle Zahlen der Hans-Böckler-Stiftung. Genug Gründe also, die Tarifbindung auszuweiten!
Die Wirklichkeit ist eine andere: Immer weniger Betriebe und Beschäftigte werden von Tarifverträgen erfasst. Selbst die OECD fordert einen stärkeren Einsatz der Politik, um diese Entwicklung umzukehren. Zu Recht! Es gilt, atypische Beschäftigung zurückzudrängen. Tarifverträge müssen leichter allgemeinverbindlich erklärt werden können. Und bei der Vergabe öffentlicher Aufträge muss die Bezahlung nach Tarif vorgegeben werden.

Bereich Wirtschaftspolitik
ver.di Bundesverwaltung Berlin
wirtschaftspolitik@verdi.de
http://wipo.verdi.de

 

 

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Ganz aktuell: ver.di Augsburg kompakt – Dezember 2019

 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

unsere neue von ver.di Augsburg kompakt ist erschienen.

Diesmal u. a. mit folgenden Themen:
  • LIDL kündigt Gewerkschafter
  • Gute Arbeit gibt es nicht zu Schleuderpreisen
  • Vereinbarkeit von Arbeit und Leben
  • Fleiß und Betragen – Kopfnoten bei der Augsburger Allgemeinen
  • Ver.di Jubilarehrungen und einiges mehr…

Viel Spaß beim Lesen!

Diese Ausgabe und weitere Informationen findet Ihr auch auf unserer Homepage: www.augsburg.verdi.de

Mit den besten Grüßen
ver.di Bezirk Augsburg


Dienstag, 26. November 2019

LIDL kündigt Gewerkschafter!

       Aytekin muss bleiben!

Es nimmt kein Ende, die SCHWARZ GRUPPE LIDL geht erneut gegen unseren Gewerkschafter Aytekin Erayabakan vor. Diesmal sprach man die fristlos und hilfsweise ordentliche Kündigung aus.
Die ausgesprochenen Kündigungen dürfen nicht rechtswirksam werden!

Deine Unterstützung ist nun gefragt, erkläre dich mit Aytekin solidarisch, indem du auf den Link
https://augsburg.verdi.de/fachbereiche/handel/++co++8e649d5a-ff07-11e9-8bd3-525400423e78 klickst und der Lidl Führungsspitze in Graben, deine persönliche solidarische Erklärung zukommen lässt.

Bitte die Soli-Aktion „Aytekin muss bleiben“ über eure Emailverteiler und soziale Netzwerke weiterleiten!

Danke für eure Unterstützung!

Der Fall Aytekin Erayabakan zeigt deutlich, dass bei LIDL in Graben bei Augsburg seit Jahren „Union Busting“ mit hohem Aufwand betrieben wird. Der Führungsspitze in Graben ist anscheinend jedes Mittel recht, um engagierte Gewerkschafter*innen aus dem Unternehmen zu drängen.

Traurigerweise gehört „Union Busting“ für Aytekin mittlerweile zum Alltag. Es vergeht kein Tag, ohne Angriffe der Geschäftsführung in Graben auf Aytekin.

Arbeitgeber die aktive Gewerkschafter*innen aus dem Betrieb drängen wollen, müssen öffentlich gemacht werden. Was bei Lidl in Graben passiert, ist als Generalangriff auf aktive Gewerkschafter*innen die für gute Arbeit im Betrieb täglich kämpfen zu verstehen.


Was kannst Du tun?

Klicke auf die Solikarte (Bild links) und zeig der Arbeitgeberseite mit Deiner solidarischen Erklärung/Unterstützung, dass „Union Busting“ sich nicht lohnt.

Wie geht’s weiter?

Montag, 2. Dezember um 11:45 Uhr findet die Güteverhandlung am Arbeitsgericht Augsburg in der Frohsinnstraße 2, im Sitzungssaal 1 statt.

Aytekin war tagtäglich immer wieder aufs Neue Bossing ausgesetzt. Im Unternehmen ist man meistens auf sich allein gestellt, jedoch nicht in der Güteverhandlung. Lasst uns gemeinsam Aytekin in der Güteverhandlung zu Seite stehen.

Sylwia Lech, Fachbereich 12
Ver.di Augsburg
 
 

Donnerstag, 21. November 2019

Wirtschaftspolitik aktuell

Gewinnsteuern nicht senken!

Wirtschaftsminister Altmaier (CDU) will die Unternehmenssteuern von 30 auf 25 Prozent senken. Obwohl die tatsächliche Besteuerung aufgrund diverser Vergünstigungen sowieso schon niedriger ist. Begründung: Die USA und andere Länder haben ihre Steuersätze gesenkt.
Die Gewinnsteuersätze sind in den letzten Jahrzehnten bereits mehrfach gesenkt worden. Auch Vermögensteuern wurden abgeschafft. Begründung für diese neoliberale Politik: mehr Investitionen und Arbeitsplätze. Zugleich wurde bei öffentlichen Investitionen und Sozialem gekürzt. Die Ungleichheit der Einkommen und Vermögen stieg weltweit massiv an. Die Investitionen dagegen entwickelten sich sogar schwächer als früher, als die Steuern höher waren.


Das ist gar nicht überraschend. Die Unternehmen investieren nicht deswegen mehr, weil sie weniger Steuern zahlen. Sondern wenn Massenkaufkraft und öffentliche Ausgaben für hinreichende Nachfrage sorgen. Die Unternehmen in Deutschland haben genug Geld. International erzielen sie große Überschüsse. Riesige Bedarfe gibt es dagegen in Kitas und Schulen, im Gesundheitswesen, im öffentlichen Nahverkehr, bei der Bahn, im sozialen Wohnungsbau, für den ökologischen Umbau, für Sozialleistungen.

Dafür brauchen wir zusätzliche Steuereinnahmen, statt das Geld zugunsten der Konzerne zu verballern. Steuersenkungen in Deutschland würden nur den Wettlauf nach unten befeuern und so weltweit den Menschen schaden.

Bereich Wirtschaftspolitik
ver.di Bundesverwaltung Berlin
wirtschaftspolitik@verdi.de
http://wipo.verdi.de
 
 

Mittwoch, 13. November 2019

Wirtschaftspolitik aktuell

Gute Arbeit statt Schikane!

Das Bundesverfassungsgericht hat extreme und existenzbedrohende Sanktionen für Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II für verfassungswidrig erklärt. Das ist ein wichtiger erster Schritt. Aber: Bis zu 30 Prozent der Leistungen dürfen auch in Zukunft gestrichen werden – etwa, wenn Erwerbslose sich weigern, „zumutbare“ Arbeit anzunehmen. Am Hartz-IV-System ändert das Urteil damit wenig.

Auch weiterhin wird mit Sanktionsdrohungen Druck und Angst erzeugt. Auch weiterhin werden Erwerbslose gezwungen, jede angebotene Arbeit anzunehmen. Denn so gut wie jeder Job gilt als „zumutbar“ – auch Arbeit weit unter dem Qualifikationsniveau der Betroffenen und weit unter Tarif bezahlt.


Der Staat macht sich auf diese Weise zum Förderer von Niedriglöhnen, sozialer Unsicherheit und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen. Er macht sich zum Komplizen der besonders unanständigen Arbeitgeber. Der gesetzliche Mindestlohn ändert daran nichts, auch wenn das oft behauptet wird.
ver.di sagt: Das soziokulturelle Existenzminimum, das Menschen zum Leben in unserer Gesellschaft brauchen, muss für alle gewährleistet werden. Dazu müssen die Regelsätze korrekt ermittelt und daher erhöht werden. Und es muss ein Recht geben, schlechte Arbeit abzulehnen. Übrigens auch für Unter-25-Jährige, die das Hartz-IV-System derzeit noch schärfer sanktioniert als Ältere. Wer ernsthaft an Guter Arbeit interessiert ist, der schafft Sanktionen ab

Bereich Wirtschaftspolitik
ver.di Bundesverwaltung Berlin
wirtschaftspolitik@verdi.de
http://wipo.verdi.de
 
 
 

Dienstag, 5. November 2019

Ganz aktuell: ver.di Augsburg kompakt - November 2019



Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

unsere neue von ver.di Augsburg kompakt ist erschienen.

Diesmal u. a. mit folgenden aktuellen Themen:
  • Zusammen halten – zusammen fordern
  • News der ver.di Jugend Augsburg
  • Amazon Graben: Fit für den Winter
  • Augsburger Druckhaus verweigert Beschäftigten Tarifvertrag
  • Augsburger Allgemeine: Die Arbeitsbelastung steigt und steigt…
  • Ver.di Lohnsteuerservice – eine Erfolgsgeschichte
  • Rechtsschutz eine gute Sache
  • Volksbegehren Mietenstopp
  • Aktionstag Altenpflege
https://augsburg.verdi.de/++file++5dbadd0883549a7f42109764/download/verdi-kompakt-2019-11.pdf

Viel Spaß beim Lesen!
Diese Ausgabe und weitere Informationen findet Ihr auch auf unserer Homepage: www.augsburg.verdi.de

Mit den besten Grüßen
ver.di Bezirk Augsburg


Freitag, 25. Oktober 2019

Wirtschaftspolitik ver.di aktuell

Für (klima)gerechte Mobilität!

Die Bundesregierung will durch eine neue Abgabe den Ausstoß des Treibhausgases Kohlen­dioxid verringern. Benzin oder Diesel würden ab 2020 um 3 Cent pro Liter teurer, bis 2025 dann um etwa zehn Cent pro Liter. Zum Ausgleich soll die Pendlerpauschale ab dem 21. Entfernungskilometer um 5 Cent erhöht werden. Beschäftigte mit Niedrigeinkommen, die keine Lohnsteuer zahlen und deshalb nichts davon hätten, sollen eine Mobilitätsprämie beantragen können. Für Entfernungen ab 21 Kilometer bekämen sie 4,9 Cent pro Kilometer ausgezahlt.


Gerecht wäre diese Regelung nicht. Beschäftigte mit hohen Einkommen und höheren Steuersätzen bekämen wie bisher viel mehr erstattet als Geringverdienende. Die Gewerkschaften im DGB fordern daher, die Entfernungspauschale zu einem Mobilitätsgeld umzugestalten: Alle sollen unabhängig von Einkommen und Verkehrsmittel den gleichen Betrag von 13 Cent pro Entfernungskilometer bekommen. Das würde Gering- und Normalverdienenden deutlich mehr Geld bringen. Nur bei sehr hohen Einkommen gäbe es etwas weniger.

Für den Kampf gegen den Klimawandel ist aber anderes wichtiger. Die Menschen werden nur dann aufs Auto verzichten (können), wenn es gut erreichbare, verlässliche, komfortable und preisgünstige Alternativen gibt. Nicht weil der Sprit ein paar Cent teurer wird. Deshalb brauchen wir vor allem mehr Geld für Ausbau und Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs!

Bereich Wirtschaftspolitik
ver.di Bundesverwaltung Berlin
wirtschaftspolitik@verdi.de
http://wipo.verdi.de
 
 

Freitag, 11. Oktober 2019

Ganz aktuell: Druck + Papier – Oktober 2019



Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
ganz aktuell unsere neue Ausgabe von Druck + Papier. Diesmal u. a. mit folgenden interessanten Themen:

Mehr Zeit fürs Leben

Rasende Züge, arrogante Westdeutsche und einem eisigen Kapitalismus

Azubis  - herzlich willkommen!

Es gibt ein Leben nach dem Druck


Viel Spaß beim Lesen!
Die Ausgabe findet ihr auch auf unserer Homepage: www.augsburg.verdi.de

Mit den besten Grüßen
ver.di Bezirk Augsburg



Dienstag, 1. Oktober 2019

Ganz aktuell: ver.di Augsburg kompakt – Oktober 2019



Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

unsere neue von ver.di Augsburg kompakt ist erschienen und hat u. a. folgende aktuelle Themen:

Diesmal u. a. mit folgenden aktuellen Themen:
  • Man sollte nicht warten, bis die Betreuer kommen
  • Klimawandel im Fokus
  • ver.di Bundeskongress 2019 in Leipzig
  • Druckerei Eberl scheitert vor Arbeitsgericht
  • Augsburger und Allgäuer Pflegekräfte in Berlin
  • Unser neuer Geschäftsführer stellt sich vor

https://augsburg.verdi.de/++file++5d8ceb69e999fb22429bb57a/download/verdi-kompakt-2019-10.pdf

 Viel Spaß bei Lesen!
Diese Ausgabe und weitere Informationen findet ihr auch auf unserer Homepage: www.augsburg.verdi.de

Mit den besten Grüßen
ver.di Bezirk Augsburg