Montag, 6. Mai 2013

4. Verhandlungsrunde verlief enttäuschend!

  


Aus den abgepressten Zusatzverträgen (plus weiterer Verschlechterungen) soll ein guter Tarifvertrag werden!

  
In der 4. Verhandlungsrunde wollte die Geschäftsleitung - entsprechend der Absprachen unserer letzten Gesprächsrunde vor 3 Wochen - heute eine Pakektlösung hinsichtlich eines künftigen Haustarifvertrages vorlegen.

Auszug aus dem letzten Tarifinfo 3:
Die Geschäftsleitung sagte zu, nach Darstellung und Überprüfung der wirtschaftlichen Situation der einzelnen Bereiche zur nächsten Verhandlung am 6. Mai konkrete Vorschläge  vorzulegen. Dies insbesondere unter Berücksichtigung der nachfolgenden beschlossenen Eckpunkte auf der ver.di-Mitgliederversammlung:

1.     Keine 1:1 Übertragung der Inhalte der in 2011 abgepressten Zusatzverträge in
einem Haustarifvertrag!
2.     Verschlechterungen von Arbeitsbedingungen in einem künftigen Tarifvertrag
werden abgelehnt!
3.     Die Kolleginnen und Kollegen erwarten eine Aufwertung ihrer Arbeit und Arbeitsbedingungen gegenüber den Zusatzverträgen!
4.     Gesundheitsbelastende und familienfeindliche Arbeitszeiten sind nicht auszu-
dehnen, sondern zu reduzieren!
5.     Beschäftigungssicherung mindestens für die Laufzeit eines Tarifvertrages!
6.     Faire Kompromisse hinsichtlich der Arbeitsbedingungen und der Entgelte!

Nach 3 Wochen Findungs- und Schöpfungsphase wurde uns von der Geschäftsleitung folgendes Angebot vorgelegt:

Arbeitszeit:
38,75 Std./Woche für alle, plus betriebliche Öffnungsklauseln (Verlängerung/Verringerung der Arbeitszeit)

Flexibilität:
Ausweitung der bisherigen Flexibilität (Samstage) für den ganzen Betrieb und alle Mitarbeiter

Entgeltentwicklung:
Lohn- und Gehaltserhöhungen von 1% plus X (abhängig vom Betriebsergebnis)

Facharbeiterecklohn:
künftiger Ecklohn = 15,48 Euro; Zusatzvertrag 1 = 15,78 Euro; Zusatzvertrag 2 = 16,21 Euro, Ohne Zusatzvertrag 16,22 Euro; aktueller Drucktarif = 16,55 Euro; teilweise mit befristetem Besitzstand

Einmalzahlungen:
Urlaubsgeld: 30%, Jahresleistung 60% plus Y (eventuelle Sonderzahlungen / abhängig vom Betriebsergebnis).

Aufgrund dieser völlig unbeweglichen Haltung der Arbeitgeberseite – sogar noch Verschlechterungen gegenüber den Zusatzverträgen – waren wir natürlich mehr als enttäuscht!

Das Thema Buchbinderei/Versand wurde bei dieser Gesprächsrunde ausgeklammert!

Als Verhandlungskommission machten wir klar, dass wir zu Kompromissen bereit sind,
sofern die Arbeitgeberseite von ihren Maximalforderungen abrückt.

Enttäuschend war auch, dass unsere Kritik hinsichtlich der gezahlten übertariflichen Zulagen, nicht angetastet wird, gleichzeitig aber tarifliche Leistungen massiv gekürzt werden!

Solange die Geschäftsleitung die Meinung vertritt, dass man eigentlich keine Notwendigkeit sieht, sich bei den Themen Arbeitszeit, Einmalzahlungen und Tariferhöhungen zu bewegen, bleibt die Sache schwierig!

Die nächste Verhandlungsrunde findet am Dienstag, 14. Mai 2013 statt.


 Jetzt habt ihr das Wort:
Eure Meinung, eure Einschätzung,
eure Taten sind jetzt gefragt!


Für unsere Verhandlungskommission


Rudi Kleiber        Hans Fickel        Manuela Heinze-Maier        Erwin Zwickel


Wir stehen zum Standort Nördlingen!

So G’sell so!

Samstag, 4. Mai 2013

Die Tarifgespräche mit der Geschäftsleitung gehen am Montag, 6. Mai in die 4. Verhandlungsrunde!

 


Zwei Jahre tarifloser Zustand, Zusatzverträge und gesundheitsbelastende Arbeitszeiten, insbesondere für Schichtarbeiter sind genug!


Nach dreiwöchiger Verhandlungspause und Findungsphase der C.H. Beck Führung darf man gespannt sein, was die Geschäftsleitung am 6. Mai unserer Verhandlungskommission vorlegt.

Dies sind die Eckpunkte, die der Geschäftsleitung in der letzten Verhandlungsrunde so vorgetragen wurden. Diskutiert und beschlossen wurden diese Eckpunkte auf der ver.di-Mitgliederversammlung am 13. April 2013.

1.    Keine 1:1 Übertragung der Inhalte der in 2011 abgepressten Zusatzverträge in einem Haustarifvertrag!
2.    Verschlechterungen von Arbeitsbedingungen in einem künftigen Tarifvertrag werden abgelehnt!
3.    Die Kolleginnen und Kollegen erwarten eine Aufwertung ihrer Arbeit und Arbeitsbedingungen gegenüber den Zusatzverträgen!
4.    Gesundheitsbelastende und familienfeindliche Arbeitszeiten sind nicht auszudehnen, sondern zu reduzieren!
5.    Beschäftigungssicherung mindestens für die Laufzeit eines Tarifvertrages!
6.    Faire Kompromisse hinsichtlich der Arbeitsbedingungen und der Entgelte!

 Nachdem die Arbeitgeberseite in der letzten Gesprächsrunde gegenüber den Mitgliedern der Verhandlungskommission versicherte, dass sie kein Interesse daran hat, die Gespräche zeitlich zu verzögern und weitere ergebnisorientierte Gespräche führen will, werden die Kolleginnen und Kollegen das Ergebnis dieser Verhandlungsrunde mit Spannung erwarten!


Donnerstag, 2. Mai 2013

4 Jahre Tarifflucht sind genug - Dehner Beschäftigte kämpfen weiterhin engagiert für Tarifverträge!

Situation ist durchaus vergleichbar mit der Druckerei C.H. Beck!

 

Streiks bei Dehner Gartencenter werden ausgeweitet.

 




Seit fast vier Jahren kämpfen die Beschäftigten der Dehner Gartencenter für ihre Existenzsicherung durch Tarifbindung im Einzelhandel.
Nach dem erfolgreichem Streikauftakt an Ostern werden heute am 2. Mai
die Streiks fortgesetzt und ausgeweitet. Betroffen sind Betriebe in Bayern,
Baden-Württemberg und Hessen.




„Schon beim ersten Streik haben die Beschäftigten deutlich gemacht, wie wichtig
geschützte existenzsichernde Mindestbedingungen, wie sie Tarifverträge bieten,
sind. Tarifbindung schützt die Menschen und ihre Familien und stellt sich dem ruinösen
Verdrängungswettbewerb im Einzelhandel entgegen“, so Thomas Gürlebeck,
ver.di Streikleiter aus Augsburg und ver.di Unternehmensbetreuer von Dehner.




„In Gesprächen haben die Beschäftigten ihre Verärgerung klar gemacht, weil sie
hervorragende Leistungen gebracht haben und sich die Unternehmensleitung auf
Kosten der Belegschaft saniert hat und trotz hervorragender Gewinne die Tarifbindung
verweigert wird,“ beschreibt Manuela Schraut, Streikleiterin in Kempten die
Stimmung bei den Streikenden.



„Seit vier kämpfen die Beschäftigten um ihre existenzsichernden Tarifverträge. Sie
haben mit ihren Aktionen Mut und Entschlossenheit gezeigt. Ihre ungeheure Ausdauer
ist bewundernswert“, erklärte Victoria Sklomeit, Streikleiterin in München.
„Besonders übel wirkt sich die Kündigung der Manteltarifverträge durch die Arbeitgeberverbände auf die Dehner Beschäftigten aus.



"Der Mut, die Entschlossenheit und die gemeinsame Betroffenheit machen die
Streikenden bei Dehner zu einem guten Vorbild für den laufenden Tarifkonflikt im
Einzelhandel“, so Heiner Reimann, ver.di Streikleiter in Dietzenbach.



Weitere Infos im ver.di Internet Blog der Dehner Beschäftigten: 

Die Internetadresse lautet:
Den Dehner Kolleginnen und Kollegen
weiterhin viel Kraft und Erfolg bei ihrem Tarifkampf!

Auch die Kolleginnen und Kollegen der Druckerei C.H. Beck
haben gegen Tarifflucht und OT-Mitgliedschaft zu kämpfen!
Wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren!

Freitag, 26. April 2013

250 Jahre C.H. Beck und der Kampf um Tarifverträge!



Diese Tarifverträge werden den Beschäftigten der Druckerei C.H. Beck im Jubiläumsjahr 2013 nach wie vor durch den Verleger und die Geschäftsleitung verweigert!



Diese Tarifverträge sind akut in Gefahr und sollen abgelöst werden:




Und das sind u. a. unsere guten und bewährten Ratgeber aus dem dtv und C.H. Beck Verlag:






Tarifverträge für die Druckerei C.H. Beck in Nördlingen!

Wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren!


1. Mai - Tag der Arbeit!
Mairedner: Rudi Kleiber, ver.di
Maikundgebung um 10.30 Uhr
im Ochsenzwinger, Nördlingen!

Dienstag, 23. April 2013

Der neue Chef will gleiches Niveau für alle!


Auszug: Rieser Nachrichten vom 13. April 2013


Was soll der Maßstab für gleiches Niveau sein?

Zu dem Bericht der Rieser Nachrichten "Der neue Chef will gleiches Niveau für alle" vom 13. April 2013, wurde nachfolgender Leserbrief am 23. April 2013 in den Rieser Nachrichten veröffentlicht. 
 
Gleiches Niveau für alle, will der neue Chef der Beck’sche. Eigentlich eine gute Sache, zumindest auf den ersten Blick. Will man dieses für die Beck’sche Beschäftigten haben, muss man sich korrekterweise natürlich die Frage stellen lassen, welches Niveau soll der Maßstab sein?
So gibt es für die Druckereibeschäftigten am Standort Nördlingen mindestens vier verschiedene Arbeitnehmergruppen mit unterschiedlichen Arbeitsbedingungen. Hinzukommen zwei weitere unterschiedliche Arbeitnehmergruppen und Entlohnungen in der Weiterverarbeitung und im Versand.
So gibt es bei den Arbeitszeiten eine Spannbreite von einer 35-Stunden-Woche bis zu einer 38,75 Stunden-Woche, bei 3,75 Stunden "unbezahlter Mehrarbeit". Welche Arbeitszeit soll nun hier der Maßstab für das gleiche Niveau sein?
So gibt es drei unterschiedliche Tarife für Schicht-, Nacht- und Erschwerniszulagen. Hier gibt es Unterschiede von bis zu 40 Prozent, bei gleicher Arbeit. Bei der Jahresleistung (Weihnachtsgeld) betragen die Unterschiede bis zu 35 Prozent. Was soll hier der Maßstab sein für gleiches Niveau für alle?
Erhebliche Unterschiede gibt es bei der Entlohnung für gleiche Arbeit und Tätigkeit bei allen Einstellungen ab Sommer 2011 gegenüber den Einstellungen vor der Tarifflucht im Frühjahr 2011. Auch hier muss man die Frage stellen, was soll hier Maßstabsein, für das gleiche Niveau für alle?
Eine Vereinheitlichung der betrieblichen Regelungen/Arbeitsbedingungen in der Druckerei auf Basis der seit Juni 2011 geltenden Zusatzverträge ist nicht nachvollziehbar und akzeptabel.
Wenn Ferienarbeiter in der Beck’sche über zwölf Euro in der Stunde verdienen, so hat dies wohl aufgrund der getroffenen Vereinbarungen zwischen der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat seine Richtigkeit. Die Druckerlöhne liegen in der Beck’sche nicht alle über 18 Euro. Auch hier liegt die Spannbreite der Entlohnung zwischen 17,03 Euro und 19,47 Euro. Auch hier muss die Frage erlaubt sein, welches Niveau soll für Drucker künftig gelten?
Dass der neue Geschäftsführer Dr. Kranert fest zu den Entscheidungen und den Zusatzverträgen der früheren Druckereileitung steht, ist zwar schade, muss aber wohl so sein. Tatsache ist aber auch, dass dieses Chaos an verschiedensten Arbeitsbedingungen erst durch die Tarifflucht und die den Beschäftigten abgepressten Zusatzverträgen entstanden ist. Gespräche mit ver.di wurden trotz mehrmaliger Angebote von der damaligen Druckereileitung ausgeschlagen. Die Zeche sollen wie immer die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tragen!


Rudi Kleiber, Fachbereichssekretär
ver.di Augsburg


Anmerkung der Blog-Redaktion:

Man stelle sich vor, die Beck’sche flüchtet aus dem Drucktarif, den Beschäftigten werden unter Androhung des Verlust des Arbeitsplatzes Unterschriften zu neuen und schlechteren Arbeitsverträgen abgepresst und nun soll über diesen abgepressten Arbeitsverträgen "nur die Überschrift ausgewechselt werden". Aus Arbeitsvertrag wird ein Tarifvertrag und die Welt ist dann wieder in Ordnung!

Freitag, 19. April 2013

250 Jahre C.H. Beck und über 100.000 Zugriffe im C.H. Beck-ver.di-Blog!



Start des C.H. Beck-ver.di-Blog am 25. Juni 2012:

 
100.000 mal berührt und viel ist passiert!
 

Über hunderttausend Zugriffe wurden am 19. April 2013 erreicht.

 
Über 100.000 Zugriffe  

Danke an die Leserinnen und Leser
dieser Seite.

Die Redaktion ist einfach sprachlos, dass der C.H. Beck verdi-Blog von Euch so angenommen wurde.

Wenige sprechen über ihn,
doch jeder kennt ihn.

Nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt.
 



 
DANKE FÜR EURE UNTERSTÜTZUNG!

Dienstag, 16. April 2013

3. Tarifgespräch am 15. April 2013


Künftige Arbeitsbedingungen und Eckpunkte der ver.di-Mitgliederversammlung zentrale Punkte der 3. Gesprächsrunde!


Die Mitglieder der Verhandlungskommission übergaben das Eckpunktepapier der ver.di-Mitgliederversammlung und diskutierten mit der Arbeitgeberseite nochmals die folgenden Themen:

ü  Arbeitszeit und Arbeitszeitflexibilisierung
ü  Eingruppierungen und künftige  Entgeltentwicklung
ü  Einmalzahlungen
ü  Erfolgsabhängige Zahlungen und Entgelterhöhungen
ü  Erschwernisausgleiche (Schichtzuschläge, Freischichten)
ü  Arbeitsplatzgarantie
ü  Altersteilzeit

Die Arbeitgeberseite machte in dieser Gesprächsrunde erneut deutlich, dass die
Geschäftsleitung weiterhin großes Interesse daran hat, die Bereiche Buchbinderei / Versand mit in eine Gesamtlösung einzubeziehen und Veränderungen anzustreben!

Kritisiert wurde unserseits auch die Vorgehensweise, dass auf der einen Seite tarifliche Leistungen für die ArbeitnehmerInnen deutlich reduziert/abgebaut wurden, auf der anderen Seite nicht unerhebliche übertarifliche Zulagen für Führungskräfte bezahlt werden. Beides passt so nicht zusammen!

Nach einer Unterbrechung und Beratungspause wurde folgende Verabredung getroffen:

Der nächste Verhandlungstermin findet am Montag, 6. Mai statt.

Die Geschäftsleitung sagte zu, nach Darstellung und Überprüfung der wirtschaftlichen Situation der einzelnen Bereiche zur nächsten Verhandlung am 6. Mai konkrete Vorschläge (Paketlösung) zu allen o. g. Themen vorzulegen.
Dies insbesondere unter Berücksichtigung der nachfolgenden beschlossenen Eckpunkte auf der ver.di-Mitgliederversammlung:

1.    Keine 1:1 Übertragung der Inhalte der in 2011 abgepressten Zusatzverträge in einem Haustarifvertrag!
2.    Verschlechterungen von Arbeitsbedingungen in einem künftigen Tarifvertrag werden abgelehnt!
3.    Die Kolleginnen und Kollegen erwarten eine Aufwertung ihrer Arbeit und Arbeitsbedingungen gegenüber den Zusatzverträgen!
4.    Gesundheitsbelastende und familienfeindliche Arbeitszeiten sind nicht auszudehnen, sondern zu reduzieren!
5.    Beschäftigungssicherung mindestens für die Laufzeit eines Tarifvertrages!
6.    Faire Kompromisse hinsichtlich der Arbeitsbedingungen und der Entgelte! 

Weitere Verhandlungstermine sind für Dienstag, 14. Mai und 21. Mai vereinbart!

Die Arbeitgeberseite versicherte gegenüber den Mitgliedern der Verhandlungskommission, dass sie kein Interesse daran hat, die Gespräche zeitlich zu verzögern und weitere ergebnisorientierte Gespräche führen will.

Als Verhandlungskommission machten wir unserseits deutlich, dass bei erkennbarem Verzögern oder Scheitern der Gespräche, wir die Beschäftigten um Unterstützung bitten und zu Aktionen auffordern werden.


 
Die Mitglieder der betrieblichen Tarifkommission werden die aktuelle Situation zeitnah beraten und die entsprechenden Empfehlungen abgeben.


Für unsere Verhandlungskommission


Rudi Kleiber        Hans Fickel        Manuela Heinze-Maier        Erwin Zwickel

Samstag, 13. April 2013

ver.di-Mitgliederversammlung am 13. April: Die Kolleginnen und Kollegen sind sich einig!


 



Auf Basis der abgepressten Zusatzverträge kann es keinen Haustarif für C.H. Beck geben!


Die Mitglieder der Verhandlungskommission berichteten den Kolleginnen und Kollegen auf der gut besuchten ver.di-Mitgliederversammlung über die ersten beiden Tarifgespräche mit der Geschäftsleitung der Druckerei C.H. Beck. Es ging u. a. um folgende  Themen:

Aufteilung des Betriebes in 4 Bereiche:
Vorstufe/Druck, Buchbinderei/Versand, Satz/e-Medien und Verwaltung.

·         Arbeitszeiten: Ausweitung bis zu einer 40-Stuznden-Woche
·         Arbeitszeitflexibilität: Arbeitszeitkonten, Flexistunden und 4-Schicht-Modell
·         Eingruppierungen: Arbeitsplatzbezogenes Eingruppierungssystem
·         Entgeltentwicklung: Festlegung Ecklohn + Modalitäten (erfolgsabhängige)Entgeltentwicklung
·         Einmalzahlungen: Fixer Basisbetrag (30% UrlG + 60% tarifl. Jahresl.) + Erfolgsabhängiger Anteil
·         Erschwernisausgleiche: Bereichseinheitliche Regelungen für Freischichten und Schichtzuschläge
·         Arbeitsplatzgarantie
·         Altersteilzeitregelung


Rieser Nachrichten vom 13.04.2013:

Der neue Chef will gleiches Niveau für alle

Ich könnte mir eine Vereinheitlichung der betrieblichen Regelungen in der Druckerei auf der Basis der bestehenden Einzelarbeitsverträge (der abgepressten Zusatzverträge Anm. d. Blog-Redaktion) vorstellen,“ so Dr. Kranert.

Nach einer längeren und guten Diskussion  gehen die Mitglieder der Verhandlungskommission mit folgenden Eckpunkten in das am Montag, 15. April  stattfindende 3. Tarifgespräch:

v  Keine 1:1 Übertragung der Inhalte der in 2011 abgepressten Zusatzverträge in einem Haustarifvertrag!
v  Verschlechterungen von Arbeitsbedingungen in einem künftigen Tarifvertrag werden abgelehnt!
v  Die Kolleginnen und Kollegen erwarten eine Aufwertung ihrer Arbeit und  Arbeitsbedingungen gegenüber den Zusatzverträgen!
v  Gesundheitsbelastende und familienfeindliche Arbeitszeiten sind nicht auszudehnen, sondern zu reduzieren!
v  Beschäftigungssicherung mindestens für die Laufzeit eines Tarifvertrages!
v  Faire Kompromisse hinsichtlich der Arbeitsbedingungen und der Entgelte!


Die Kolleginnen und Kollegen sind sich darüber einig, dass ohne Unterstützung der Beschäftigten und betriebliche Aktionen nach heutigem Verhandlungsstand, wohl kaum ein fairer Tarifkompromiss zustande kommen kann!


 


Wer ist hier wohl wer…?


Das 3. Tarifgespräch findet am
Montag, 15. April um 14 Uhr statt!

Dienstag, 9. April 2013

2. Tarifgespräch mit Geschäftsleitung!



Tarifinfo 2:

Geschäftsleitung präzisiert ihre Vorstellungen – Aufteilung des Betriebes soll in „4 Sparten/Bereiche" erfolgen!

Im 2. Tarifgespräch präzisierte die Geschäftsleitung ihre Vorstellungen hinsichtlich einer künftigen tariflichen Regelung für die Druckerei in Nördlingen.

Ziel ist ein Tarifvertrag (Haustarifvertrag) für die Druckerei mit folgenden
vier Sparten/Bereichen:

Vorstufe / Druck      „Buchbinderei / Versand"      Satz / e-Medien      Verwaltung

Die Buchbinderei und der Versand sollen in den Tarifvertrag mit eingebunden werden!

Es geht um folgende Themen:
    - Arbeitszeiten
    - Arbeitszeitflexibilität
    - Eingruppierungen
    - Entgeltentwicklung
    - Einmalzahlungen (Jahresleistung, Urlaubsgeld)
    - Erschwernisausgleiche (Freischichten, Schichtzuschläge)
    - Arbeitsplatzgarantie
    - Altersteilzeitregelung

    Grundlage für einen künftigen Tarifvertrag soll nach dem Willen der Geschäftsleitung die Vertragsinhalte der Zusatzverträge sein!

    Weitere detaillierte Informationen und Hintergrundinformationen erhaltet ihr auf der ver.di-Mitgliederversammlung am

    Samstag, 13. April, 9.30 Uhr

    Sportheim, Reimlingen

    Kommt und entscheidet mit,

    wie eure Arbeitsbedingungen und Entgelte

    künftig tariflich geregelt werden sollen!


     
    Das nächste Tarifgespräch ist am Montag, 15. April 2013!

    Für unsere Verhandlungskommission:

    Rudi Kleiber       Hans Fickel       Manuela Heinze-Maier       Erwin Zwickel