Tarifflucht und die massiven Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen in der Druckerei C.H. Beck, sind Thema der Kundgebung in Augsburg!
2 Jahre Tarifflucht Beck‘sche sind genug!
Aufruf zum Warnstreik
vom 10. bis einschl. 13. Mai 2013
Kundgebung am Montag, 13. Mai 2013, 9,30 Uhr!
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| Die Kolleginnen und Kollegen haben es uns vorgemacht! |
Es gibt keine Absenkung von Löhnen und Gehältern!
Eine Absenkung des Tariflohnes auf 15,48 Euro bedeutet eine Entwertung des Facharbeiters bzw. seiner Arbeit, Einkommensverluste und hat Auswirkungen auch auf alle Fachhilfskräfte und alle Lohngruppen. „Besitzstände“ sollen zeitlich nur befristet sein und nur für bestimmte Arbeitnehmergruppen. Ist dies sozial?
Ein deutlich reduzierter Ecklohn bedeutet darüber hinaus Einkommensverluste bei Schicht- und Nachtzuschlägen, dem Urlaubsgeld und der Jahresleistung. Ist dies sozial?
Die bisherige Flexibilität nicht ausweiten, sondern gerechter verteilen, so die GL. Im Klartext mehr Beschäftigte sollen an Samstagen arbeiten. Darüber hinaus will man weitere Öffnungsklauseln. Ist dies sozial?
Weder zur Beschäftigungssicherung noch zur Altersteilzeit (für Druckerei und Buchbinderei) gibt es konkrete Angebote.
Das Thema Buchbinderei war auf Wunsch unserer Verhandlungskommission in der letzten Runde kein Thema und wird nach dem Willen der GL „vorerst ausgeklammert“.
„Die Geschäftsleitung hat zu allen diesen Punkten konstruktive Vorschläge unterbreitet.....“
Wo sind die konstruktiven Vorschläge?
Wir konnten sie nicht finden - bedauerlicherweise!
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| Früh übt sich... |
(GL vom 8. Mai 2013)
Dazu der Beck‘sche Kommentar zum Tarifvertragsgesetz/Wiedemann:
Ist ein Tarifvertrag wirksam gekündigt (beendet durch OT-Mitgliedschaft des Arbeitgebers), so ist ein Arbeitskampf eines neuen Tarifvertrages (eventuell auch mit dem gleichen Inhalt) zulässig.
Daran halten wir uns!
250 Jahre Erfahrung und Recht
aus dem C.H. Beck Verlag!
Es kann nicht sein, dass im Jahr 2013 eine
Traditionsdruckerei wie C.H. Beck in Nördlingen ihr
250-jähriges Jubiläum groß feiert und gleichzeitig sich die
Beschäftigten in einem tarif- und rechtlosen Zustand befinden
und Tarifverträge verweigert werden.
Beides passt nicht zusammen!


















