Neuausrichtung der
Bereiche Satz und e-Medien!
Wieder
einmal ist in der Druckerei C.H. Beck ein Unternehmensberater tätig, diesmal
für die Bereiche Satz und e-Medien. Auf einer Mitarbeiterversammlung wurden die
Beschäftigten darüber informiert, dass die SDZeCOM GmbH & Co. KG –
namentlich der Geschäftsführer Franz Schwarz – die Aufgabe hat, alle Programme
und Produkte „zu durchleuchten“.
Ganz
offensichtlich sind die Nördlinger Geschäftsleitung wie auch die
Unternehmensleitung in München unzufrieden mit der Positionierung der Bereiche
Satz und e-Medien. Wurde dies von den verantwortlichen Führungskräften
verschlafen?
Was kommt nach
Tarifflucht und Zusatzverträgen?
Die Beschäftigten im Satz und in den e-Medien sind
verunsichert. Es stellen sich viele Fragen für die Beschäftigten:
·
Welchen
Auftrag hat die Unternehmensberatung? Welche Ziele?
·
Maßnahmen
zur Erreichung dieser Ziele?
·
Warum
holte man sich einen Unternehmensberater ins Haus, der selbst eine eigene Firma
hat.
·
Warum
holt man sich eine Unternehmensberatung bzw. ein Unternehmen ins Haus, das
möglicherweise in Konkurrenz zu uns steht? Gibt es hier eine
Konkurrenzsituation zu SDZeCOM?
·
Wie
werden – auch personelle – Maßnahmen zur Erreichung der erarbeiteten Ergebnisse
umgesetzt?
·
Kommt
nach Tarifflucht und Zusatzverträgen nun die Ausgliederung der Bereiche Satz
und e-Medien in ein eigenes Unternehmen? Ist dies der erste Schritt?
Die
Frage muss erlaubt sein, ob unsere Führungskräfte im Satz und den e-Medien in
der Lage sind, das Know How dieser Bereiche und der Beschäftigten am Markt für
die Zukunft zu platzieren.
Wird
auch überprüft, ob wir in diesen Bereichen nicht eine aufgeblähte mittlere
Führungsebene und den damit verbunden Gehaltskosten haben. „Haben wir also zu viele Häuptlinge und zu wenig Indianer“?
Wann
werden die Beschäftigten im Satz und den e-Medien mehr wissen?
Vielleicht
stellt sich aber dann die Frage:
Wann
kommt der nächste Unternehmensberater in die Druckerei C.H. Beck?