Sonntag, 6. Januar 2013

Zusatzverträge gehen in die 2. Runde!

Warnstreik, Kundgebung und Urteil zeigen Wirkung – Unternehmensführung reagiert in einem Rundumschlag nur noch mit Drohungen!



Den  3 Waisen aus dem Morgenland wird nachgesagt, dass sie Gold, Myrrhe und Weihrauch als Geschenke mitbrachten!


Geschenke der besonderen Art erhalten die Beschäftigten der Nördlinger Druckerei. Es soll wohl neue Zusatzverträge zum Zusatzvertrag geben!


Na das war vielleicht ein Auftritt, den HERR Dr. Hans Dieter Beck den Beschäftigten der Druckerei am letzten Arbeitstag vor Weihnachten zumutete.

In einem beispiellosen Rundumschlag bekam jeder sein Fett ab, inklusive der Nördlinger Geschäftsleitung. Zum Staatsfeind Nr. 1 wurde jedoch der Kollege Rudi Kleiber (dringende Ermahnung von HDB: „Man möge fremden Mächten widerstehen“) ernannt.  Der hat es gewagt, mit „seinen Schäfchen“ vor SEINEM Verlag in München ein widerliches Pfeifkonzert zu veranstalten. Das hat IHM gar nicht gefallen – uns schon! Auch uns hat vieles nicht gefallen, was sich in den letzten 1 ½ Jahren in der Beck’sche ereignet hat, HERR Dr. Beck!

Aus SEINEN Antworten auf entsprechende Nachfragen von Beschäftigten wurde deutlich,
einen Neubau in der Augsburger Straße hat HERR Dr. Beck ebenso wenig im Sinn („ach, dass ist so eine Sache“), wie die Investition in eine neue Rotation („lieber auch mal Aufträge an andere Druckereien abgeben“)!
Und das, obwohl diese Rotation durch einen Großauftrag großenteils finanziert würde (und auch für die Abwicklung des Auftrages dringend benötigt würde)! Aber da redete HDB lieber gleich den ganzen Auftrag schlecht.

Hervorragende Rechtsliteratur des Beck Verlages – Welchen Stellenwert besitzt diese im eigenen Unternehmen?

Die erfolgreichen Klagen der 3 Kollegen (wir berichteten) liegen IHM offensichtlich schwer im Magen (aber dafür haben die Kolleginnen und Kollegen IHM ja nach München den „Rieser Tropfen“ mitgebracht).

Um Zeit zu gewinnen, legt man jetzt erst mal beim Landesarbeitsgericht  Beschwerde gegen das Urteil des Arbeitsgerichtes Augsburg ein. Aber da wird man sich, nicht zum ersten und auch nicht zum letzten Mal, wohl wieder eine blutige Nase holen. Peinlich, wenn das Landesarbeitsgericht dann, wie bereits geschehen, dem Arbeitgeber wieder empfiehlt, „die hervorragenden Gesetzesbücher, die hier verlegt und gedruckt werden, auch mal zu lesen“!

Neue Zusatzverträge und wieder Drohungen!

Wozu also soll der Zeitgewinn nütze sein? Da hat der HERR Dr. Beck wieder eine tolle Idee.
Damit die Zusatzverträge, die ja nun offensichtlich Makulatur sind, gerettet werden, soll den Beschäftigten im Januar ein neuer Zusatzvertrag „zum alten Zusatzvertrag“ zur Unterschrift vorgelegt werden. Damit diese von den Kolleginnen und Kollegen auch unterschrieben werden, soll’s Almosen geben – statt der in den alten Zusatzverträgen zugesagten Lohnerhöhung von 2,5%  soll es mehr geben (wie viel, darüber muss HDB noch nachdenken). Falls  diese Bauernfängerei nicht funktioniert, griff HERR Dr. HD Beck auf bewährte Mittel zurück. Er drohte wieder einmal mit Kündigungen und Verkleinerung der Druckerei („Konzentration auf das Kerngeschäft“). 

Übrigens: Auf Nachfrage eines Kollegen zu einer Verlängerung der „Beschäftigungsgarantie“ über das Jahr 2013 hinaus beantwortete HERR HDB viel sagend mit „ das ist nicht ganz einfach“!

Die richtige Antwort der Kolleginnen und Kollegen darauf kann nur sein:
  • Keine Unterschrift unter neue Zusatzverträge!
  • Massenhafte Klagen gegen die alten Zusatzverträge!
  • Die Rückkehr zum Tarifvertrag auch im neuen Jahr verstärkt einfordern!

Tarifverträge schützen - Tarifverträge nützen.
Gemeinsam mit ver.di für tarifvertragliche Regelungen!

Kommentare:

  1. Zusatzverträge gehen in die 2. Runde!
    Auf den Punkt getroffen. Klasse!

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  2. Ich habe mich einmal Erpressen und übers hauen lassen, ein zweites mal nicht. Und mit weiteren Drohungen schon gar nicht.

    Ich habe meine Geltendmachung jetzt ausgefüllt. Am Anfang sieht alles ein wenig komliziert aus. Ist aber gar nicht so schlimm! Dann werden wir mal sehen, wer sich dann bewegen muss, wenn viele von uns klagen!

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  3. Wenn ich als Außenstehender auf diese betriebliche Entwicklung bei der Druckerei C.H. Beck in Nördlingen sehe und hier lesen muss, wie dieser Beck-Konzern massiv die dortigen Kolleginnen und Kollegen erpresst und sie zwingt, sich nach den Bedingungen dieses Konzern zu unterwerfen, muss ich den Eindruck bekommen, dass hier ein Unternehmer am Werk ist, der Menschen hasst und sie nur zu seinem Vorteil benutzt.
    Er lässt alle Kritik, die hier ganz massiv und sehr wohl berechtigt, an ihm herangetragen wird, einfach ignoriert.
    Das ist auch für mich als demokratischer Bürger dieses Staates der Anlass dafür, hier in diesem Blog einen Kommentar abzugeben.
    Ist sich dieser Herr Beck wirklich so sicher, dass unser demokratisches System nur soweit funktioniert, wie es dem Interesse eines Konzern dient. Ich bin der Meinung, es gibt auch noch eine menschliche Variante in dieser demokratischen Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland.
    Nun, ich werde damit bestätigt, dass diese rücksichtslose Branchenpolitik der Druckindustrie, dass auch vom bvdm getragen wird, der Beck-Verlag voll übernommen hat.
    Die Werte unserer gesellschaftlichen Grundordnung finden in dieser Vorgehensweise keinen Platz mehr.
    Das heisst, der "Mitarbeiter" hat sich nur noch nach den Bedingungen des Konzerns zu richten. Dies wird immer deutlicher in der Strategie des Beck-Konzern.
    Anhand der Aussagen Beck am 21. Dezember 2012 muss ich von dem ausgehen, dass er ab 2014 die Druckerei C.H. Beck in Nördlingen nur noch auf das Kerngeschäft führen wird. Und es wird so sein, dass bis zu diesem Zeitpunkt alles unternommen wird, die Kolleginnen und Kollegen hinzuhalten, die Druckerei in der jetzigen Form weiterzuführen.

    Die Konsequenz lautet deshalb für jeden Mitarbeiter der Druckerei C.H. Beck, Nördlingen:

    Keine Unterschrift zu den Zusatzverträge!
    Sein Recht auf juristischen Weg einzufordern!
    Und, das ist ganz wichtig, zu fordern und dafür zu kämpfen, dass der Tarifvertrag der Druckindustrie wieder in der Druckerei C.H. Beck in Nördlingen zur Geltung kommt!



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  4. Ich habe leider den eindruck dass sich einige Mitarbeiter sich doch nicht trauen die Verträge anzufechten, da sie befürchten ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Wenn wir aber nicht gemeinsam uns zur Wehr setzen ist die Gefahr den Arbeitsplatz zu verlieren noch grösser (dann können die Herren 2014 alles machen.)

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  5. Wer kämpft, verliert vielleicht. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!

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  6. Mehr Optimismus Jungs and Mädels!

    Wehr hätte es für möglich gehalten, dass unsere 3 Kollegen (Helden) diesen Prozess gwewinnen und dabei die "größten Merkwürdigkeiten und Ungereimtheiten unserer Führung" an das Tageslicht gekommen sind!

    Wer hätte vor einigen Monaten für möglich gehalten, dass wir mit 3 Bussen und in dieser Anzahl nach München fahren und "unseren Chef besuchen"!

    Diese Einigkeit und Stärke nehmen wir jetzt mit in das neue Jahr 2013!
    Nur wenn wir geschlossen handeln, sind wir stärker!
    Ein einzelnes Streichholz lässt sich leicht knicken. Aber rund 150 Streichhölzer oder 150 Drucker, Helfer, Buchbinder, Setzer und .....; die lassen sich nicht mehr knicken!!!

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  7. Ja so ist es!

    Wir lassen uns nicht mehr unterkriegen und verarschen!

    Und mich (uns) kann auch nicht kaufen. Auch nicht von Herren aus München!

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  8. Kann mich dem nur anschließen! Ich und meine Gruppe, wir werden die Geltendmachung ausfüllen. Irgendwann ist auch unsere Geduld zu Ende!

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  9. Einschüchterung, Erpressung und Drohungen gehen unvermindert weiter! Seit heute ist klar, wir bekommen neue Zusatzverträge zu Zusatzvertrag!
    Ganz offensichtlich ist die Angst unserer Führung so groß, dass man innerhalb kürzester Zeit sich entscheiden muss, zu unterschreiben!
    Seriös ist das alles nicht! Das ist nach Mai 2011 die nächste Riesen Sauerei in einer Verlagsdruckerei, die Gesetze und juristische Literatur druckt!

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  10. Anstand, Tarifverträge und Gesetze sind mittlerweile Fremdworte bei unseren Führungskräften!

    Drohungen, Einschüchterung und Führungsschwäche werden bei uns nach 250 Jahren Druckerei wieder hoffähig!

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  11. Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen
    Als ehemaliger Kollege, möchte ich mich zu der Situation in der Firma auch zu Wort melden. Wenn ich auch aktiv nicht mehr dabei bin, verfolge ich die Auseinandersetzung sehr intensiv.
    Nun gibt es wieder einmal einen Zusatzvertrag zum Zusatzvertrag (ähnlich wie ein Kollege schon geschrieben hat, das Auswechseln von Seiten wie bei einer Ergänzungslieferung, „gesammelte Werke“).
    Für mich wäre es unverständlich, wenn das jetzt jemand akzeptiert, der unter anderem auch bei der Veranstaltung in München dabei war. Denn in diesem Moment ist derjenige für mich unglaubwürdig, wenn er aus Angst aus den Schuhen kippt und gleichzeitig dem Betriebsrat und Verdi in den Rücken fällt, die sich aufopfernd für euch einsetzen.
    Bitte mehr Zivilcourage zeigen und für sich selbst zu etwas stehen. Denn nur mit eigenem, eisernen Willen kann man dafür sorgen, dass ihr gemeinsam stark seid (bitte nicht so: wenn der mitmacht, mache ich auch mit). Jeder muss für sich selber kämpfen.
    Es ist nicht leicht, aber in meiner über Vierzigjährigen Tätigkeit im Hause ist noch keiner nach schwierigen Situationen ohne Kopf durch die Gegend gelaufen. Im Gegenteil, man war stolz, wenn man etwas erreicht und für sich selber etwas getan hat.
    Darum überlegt genau, was der Zusatzvertrag in sich verbirgt. Was sind eigentlich 2,8%, wenn man überlegt, auf was ihr schon alles verzichtet habt und in absehbarer Zeit noch verzichten müsst. Das war mit Sicherheit noch nicht alles, da immer noch durch „bestimmte“ Drohungen was in naher Zukunft passieren kann, Leute verunsichert werden, denn es gibt auch jetzt wieder keine feste Zusage einer Beschäftigungsgarantie. Hier wird versucht, Leute zu zerfleischen, egal was es koste (man erinnere sich an die Vorgehensweise der Gegenseite in puncto Unterschriften, die nicht mal vor Gericht bestand hatte). Außerdem wird hier auf Zeit gespielt, denn man will sich ja sein Jubiläum nicht versauen lassen. Die Entscheidung liegt bei jedem selber, ob er mit ruhigem Gewissen noch in den Spiegel schauen kann.

    Gott grüß die Kunst

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    1. Gut gesprochen lieber Ex-Kollege, ich seh das genauso.
      Wir sollten uns nicht so billig verkaufen, denn wenn Herr Beck den Standort Nördlingen aufgeben will, dann macht er das - mit oder ohne Zusatzverträge.
      Solange von München keine deutliche Ansage bzgl. der Zukunft der Druckerei vorgegeben wird, bringt das doch alles nichts. Was passiert denn mit Nördlingen, wenn Herr Beck das Zepter aus der Hand gibt? Was passiert nach 2013? Fakt ist doch, Herr Beck denkt gar nicht daran, zu investieren. Erst waren es die hohen Personalkosten (die werden es übrigens immer sein), dann stand der Schweizer Franken schlecht und es wird immer irgendeine Druckmaschine geben, die besser ist als jene, die man eigentlich kaufen wollte.
      Das ist doch alles Quatsch, ohne eine klare Ansage seitens München sollten wir überhaupt keine Zugeständnisse machen, denn von dem Willen oder den Launen eines einzelnen abhängig zu sein, kann man bestimmt nicht als Zukunftsperspektive bezeichnen.
      Es wird nicht viel bringen, wenn jeder nur eine kleine Momentaufnahme seines Geldbeutels im Blick hat. Herr Beck will skandalfrei sein Jubiläum absolvieren, er wird also hübsch diesen Termin abwarten, bevor er zu einem Rundumschlag ausholt.
      Die Lohnerhöhung soll die Leute ruhigstellen, danach kann es dann krachen, da kräht kein Hahn mehr danach, denn die 250 Jahre sind in der Beck-Historie fest verankert.
      Den Nördlinger Führungskräften wird immer vorgeworfen, dass sie lediglich Marionetten sind, aber wenn sich die Belegschaft auf diesen Deal einlässt, ist sie kein Stück besser und wer weiß - vielleicht hofft so manche Führungskraft insgeheim auf den Zusammenhalt der Belegschaft, denn diese hat ganz klar den Vorteil, dass nicht jeder einzelne den Kopf hinhalten muss. Zumindest nicht, wenn die Mitarbeiter zusammenhalten.

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  12. Mensch Leute, wacht endlich auf, die fahren Schubkarren mit euch. Lasst es euch nicht gefallen und kämpft weiter.

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  13. Liebe Kolleginnen und Kollegen

    Erinnert euch mal, aus welchen Beweggründen ihr mit nach München seid, dann müsstet ihr eigentlich ganz schnell feststellen, dass dies unbedingt notwendig war und der Betriebsrat sowie verdi voll auf eurer Seite ist und für euch etwas erkämpft, das sich auf jeden Fall für jeden Einzelnen lohnt.

    Eines muss aber jedem Einzelnen auch klar sein, dass, wenn ihr auf das „Angebot“ eingeht, verdi sowie der Betriebsrat in dieser Angelegenheit nichts mehr für euch tun kann, denn ohne euch sind ihnen die Hände gebunden und ihr aber auch ohne sie nirgendwo irgendetwas erreichen könnt und den Chefs, egal wem, völlig ausgeliefert seid.
    Euch ist hoffentlich ebenso klar, dass ihr die „Beiden“ weiterhin noch ganz dringend brauchen werdet, denn dies war in diesem Punkt noch nicht das Ende der Fahnenstange.

    Beachtet mal folgende Punkte in dem Schreiben, das wir mit der Post erhalten haben:

    1.Wo kommt auf einmal eine Quote von 85% her (diese Zahl erscheint das erste Mal)?
    Die 85% sind genauso aus dem Ärmel gezogen wie die 70%, die wie jeder weiß, auf ganz dubiose Weise und massivem Druck zustande kamen und dann mussten wir auch noch nach langer Zeit erfahren, dass die Anzahl lt. Gericht gar nicht erreicht wurden.

    2.Warum zweifelt die GL das Gerichtsurteil vom 18.12.12 an?
    Die GL muss offiziell das Urteil anzweifeln, da sie doch niemals zugeben können, dass sie uns (und Beck) beschissen haben, das Gericht dies aber „GOTT SEI DANK“ aufgedeckt hat. Dass sie zum LAG gingen, spricht einzig und allein nur dafür, dass sie unbedingt entsprechende Zeit brauchen für ihr nächstes Vorhaben, das wir spätestens nach der 250 Jahr-Feier erfahren werden, was dies dann sein wird. Wollt ihr euch weiterhin bestrafen lassen, für Aktionen, die wie schon so oft, unsere GL verbockt hat und Beck dies jetzt von uns zurückfordert. Wir alle können nichts für die jahrelange MISS-WIRTSCHAFT unserer GL.

    3.Warum steht das Wort „Investitionen“ auch wieder drin?
    Investitionen wird es keine geben, denn die Vielzahl der Antworten dazu von Beck sind mittlerweile doch auch allen bekannt. Das Wort „Investitionen“ hat, wie doch jeder weiß, für Beck keinerlei Bedeutung.

    4.Warum wurde uns mit dem ersten Vertrag alles enorm gekürzt ….. jetzt aber sollen wir eine Lohnerhöhung von lächerlichen 2,8% erhalten?
    Der erste Ergänzungsvertrag wurde jedem unter massivem Druck wegen Sparmaßnahmen (Personalkostenreduzierung) aufgezwängt, jetzt aber frag ich mich schon, warum wir auf einmal mit einem erneuten Zusatzvertrag eine Lohnerhöhung erhalten sollen, bitte, was verstehen die denn unter Sparmaßnahmen? Ganz einfach: „DIE“ müssen uns jetzt ganz schnell absolut mundtot machen und das erreicht man am einfachsten mit Geld. Clever oder?
    Aber das ist nur eine vorübergehende Sache, oder glaubt ihr, Beck schenkt uns was? Ganz sicher nicht, er wird sich das gleich nach seiner Feier wahrscheinlich dann mit
    Zusatzvertrag Nr. 3 wieder zurückholen.

    5.Ich lese nirgendwo etwas von Beschäftigungsgarantie?
    Wir werden niemals eine Beschäftigungsgarantie bekommen, denn die haben ihr Konzept schon seit langer Zeit und das ziehen sie auch durch. (Wir haben ihnen aber mit unserer Kundgebung einen Strich durch ihr bisheriges Vorhaben gemacht).

    6.„Freiwillig“ geforderte Zustimmungsquote?
    Sie haben die Worte DRUCK und ERPRESSUNG in das Wort FREIWILLIG verwandelt.

    7.Mit ihrer Unterschrift unter den Ergänzungsvertrag haben Sie sich mit der Druckerei solidarisiert?
    Sie wollen uns mit der Unterschrift ködern und kaufen.

    8.Wir brauchen hierzu ihre Unterstützung, damit wir die Personalkosten im Griff behalten?
    Die bringen ja alles durcheinander, die Personalkosten sind doch nach wie vor immer noch zu hoch!

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  14. Fortsetzung:
    Die GL, Abteilungsleiter usw. werden dies wieder durchziehen, danach den Betrieb verlassen (das man auch schon weiß) und uns mit unserem Elend ohne einen Gedanken zu verschwenden, zurücklassen.
    Dr. Kranert bringt auch nichts Gutes mit, das H. John evtl. geschafft hätte, er aber gehen musste, weil er solche Schweinereien nicht unterstützt hat. Er hatte auf jeden Fall Charakterstärke gezeigt, das unserer Geschäftsleitung in jeder Richtung fehlt. Wir sind schon immer (jedenfalls unter der jetzigen Führung) nur eine Nummer, da es die Herren nie für nötig hielten, auch mal durch den Betrieb zu gehen und sich selbst ein Bild zu machen, sowie mit den Beschäftigten zu reden.

    Wir müssen immer daran denken, dass auch wir Dr. Beck mit unserer Arbeitskraft zum Wohlstand verholfen haben (auf Platz 249 der reichsten Unternehmer mit 450 Mio.) und somit auch anständig bezahlt werden wollen.
    Dass unsere GL über viele Jahre Misswirtschaft betrieben haben, lag nicht in unseren Händen.
    Es ist schon viele Jahre verdammt hart für uns, zusehen zu müssen, wie die GL mit vollen Händen Gelder ausgegeben und verteilt hat, die uns jetzt auf menschenunwürdige Art und Weise genommen werden.
    Sie vergessen nur: Wären wir Mitarbeiter nicht, gäbe es sie auch nicht.

    Wenn wir das, was die mit uns vorhaben, wieder akzeptieren, tun wir uns selbst gar nichts Gutes, sondern tragen dazu bei, dass Dr. Beck, die GL, all unsere Chefs (die uns das angetan haben), ihr Gesicht nicht verlieren, WIR UNSERES ABER SCHON.

    Wir können stolz auf uns selbst sein, wenn wir uns unser eigenes Gesicht nicht nehmen lassen

    Sorry, aber wir machen uns auch lächerlich bei denen wie Weltbild, Dehner Hugendubel usw., die sich für uns solidarisch erklären und uns zum weiterkämpfen ermutigen.

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  15. Ich denke das sehr viele Kollegen sich weigern die Lohnerhöhung zu unterschreiben.

    Die Belegschaft ist reifer geworden und lässt sich nicht mehr mit Brocken abspeisen.

    Liebe Bosse, viel Spaß bei den Gerichtsverhandlungen in diesem Jahr, und noch mehr Spaß bei eurer 250 Jahrfeier.

    Ein fünfzig Mann Partyzelt wird ja reichen, Ihr wollt euch ja sicherlich nicht suchen müssen.

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