Dienstag, 30. September 2014

Warnstreik Buchbinderei und Versand!


 

 

 

 
 
 
Dankefür die Geschlossenheit und gute Beteiligung!
 
ver.di hat die Beschäftigten die Abteilungen Buchbinderei und Versand in der Druckerei C.H. Beck in Nördlingen zum 24-stündigen Warnstreik aufgerufen.  Im Rahmen der Tarifrunde in der Papierverarbeitung begann der Warnstreik mit Beginn der Frühschicht am Montag, 29.09.2104.

Nach 2 Verhandlungsrunden in der Papierverarbeitung bewegen sich die Arbeitgeber keinen Millimeter von ihrer bisherigen Position. Das Angebot der Arbeitgeber beträgt im Durchschnitt 1,3 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Dieses Angebot macht deutlich, wie wenig ausreichende Wertschätzung die Arbeitgeber der Papierverarbeitung den Beschäftigten entgegenbringen, so der ver.di Verhandlungsführer Frank Werneke.

Die Tarifverträge für Buchbinderei und Versand sind gekoppelt an die bundesweiten Flächentarifverträge für die Papierverarbeitung. Deshalb auch dieser Aufruf zum Warnstreik zur bevorstehenden 3. Verhandlungsrunde am Mittwoch, 1. Oktober.

Arbeitgeber lehnen Einigungsvorschlag ab und blockieren somit eine schnelle Tarifeinigung!

Das Angebot von ver.di einen Tarifabschluss zu vereinbaren, der sofort wirksame Lohnerhöhungen von 3,7 Prozent für die nächsten 12 Monate vorsieht, wurde seitens der Arbeitgeber abgelehnt.

Gute Stimmung bei Streikversammlung

Aufgrund der Geschlossenheit der Kolleginnen und Kollegen in der Buchbinderei und im Versand ist die Stimmung gut, so ver.di Sekretär Rudi Kleiber.

Thema dieser Streikversammlung war natürlich auch die anstehende komplette Vergabe der verlagseigenen Zeitschrift auf Basis von Werkverträgen. Verärgerung und Wut der Beschäftigten zeigten sich bei diesem Thema hier erneut sehr deutlich.

 
 
Zusammenhalt und Geschlossenheit sichern Tarifverträge!
 

Kommentare:

  1. Der Versand in Werk 2 hat beim Streik mit Abwesenheit geglänzt.
    Meinen die sie haben am Tag X einen Sonderbonus ?
    Wenn es eine Lohnerhöhung gibt, sagen die bestimmt nicht "Ich nehme nur das was ich selber erkämpft habe"
    Schämt euch, das ist unkollegial und Trittbrettfahrerei!

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    1. So ist es recht: beharken wir uns nur gegenseitig und zeigt der GL, dass deren Saat aufgeht. Wenn es was zu kritisieren gibt, dann sollte das nicht über das Internet geschehen sondern persönlich. Von wegen unkollegial!

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  2. Den Acker bestellen war schon immer die größere Anstrengung, aber am gedeckten Tisch sitzen dann immer alle und bedienen sich.
    Diese Trittbrettfahrer hat es schon immer gegeben, nur jetzt wäre der Zusammenhalt wichtiger denn je. Manch kapieren es halt erst wenn es zu spät ist. LEIDER!!!!!!

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