Mittwoch, 17. April 2019

Warnstreik C.H. Beck und Streikversammlung!

 

Beschäftigte bei der Druckerei C.H. Beck in Nördlingen erneut im Warnstreik!

Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten der Druckerei C.H. Beck am Standort Nördlingen von Donnerstag, 18. April, 5:00 Uhr bis Freitag, 19. April, 5:00 Uhr erneut zu einem befristeten 24-Stunden-Warnstreik auf.

Arbeitgeber verweigert Tarifgespräche!
Die Geschäftsleitung verweigert bisher jegliche Gespräche mit ver.di. Deshalb der erneute Aufruf zu diesem 24-stündigen Warnstreik.

Die Gewerkschaft ver.di lädt deshalb ein zur
Streikversammlung am Donnerstag, 18. April, 12 Uhr!
Alte Schranne (1. Stock) Nördlingen, Bei den Kornschrannen 2,

Dabei geht es um u. a. um die tarifliche Entgeltforderung von 5 Prozent.
Diskutieren wollen wir aber auch mit den Beschäftigten das Thema Haustarifvertrag und die Folgen der Tarifflucht, bzw. die daraus entstandenen massiven Ungerechtigkeiten.

·         Drei- bzw. Mehrklassengesellschaft bei Löhnen und Gehaltern. Für die gleiche Tätigkeit gibt es drei unterschiedliche Entgeltgruppen.

·         Unbezahlte Arbeitszeit

·         Jahressonderzahlungen – Jahresleistung/Urlaubsgeld

Im Jahre 2016 erfolgte dann der komplette Ausstieg des Standortes aus der Tarifbindung. Maßgeblich verantwortlich war der damalige Chef der Nördlinger Druckerei, Dr. Oliver Kanert, der bereits von 2013 bis 2016 die Druckerei leitete und jetzt im Juni 2019 wieder als Chef nach Nördlingen zurückkehrt.

Aktuelle Infos gibt es in der Streikversammlung am 18. April um 12 Uhr!
 
 
Frohe Ostern!

 
 
 

Freitag, 12. April 2019

Beschäftigte wehren sich!

Kolleginnen und Kollegen bei der Druckerei C.H. Beck in Nördlingen erneut im Warnstreik!

 
Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der Druckerei C.H. Beck am Standort Nördlingen von Freitag, 12. April, 5:00 Uhr bis 13. April 2019, 5:00 Uhr erneut zu einem befristeten Warnstreik aufgerufen.

ver.di fordert für die Beschäftigten eine Erhöhung der Löhne und Gehälter von 5 Prozent
Nachdem sich seit 2016 alle Bereiche der Druckerei in einem tariflosen Zustand befinden, wurde die Nördlinger Geschäftsleitung durch ver.di aufgefordert, mit ver.di in Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen für die gesamte Druckerei einzutreten. Der jetzige Zustand, einer völligen Abhängigkeit von nicht nachvollziehbaren Unternehmerentscheidungen, sind so nicht zufriedenstellend. Dies zeigt sich auch an einer von Beschäftigten initiierten Unterschriftenaktion der Beschäftigten am Druckstandort Nördlingen.

Arbeitgeber verweigert Tarifgespräche!
Die Geschäftsleitung verweigert bisher jegliche Gespräche über tarifliche Entgelterhöhungen mir ver.di. Deshalb der erneute Aufruf zu diesem Warnstreik, so ver.di Sekretär Rudi Kleiber

Im Jahre 2016 erfolgte dann der komplette Ausstieg des Standortes aus der Tarifbindung. Maßgeblich verantwortlich war der damalige Chef der Nördlinger Druckerei, Dr. Oliver Kanert, der bereits von 2013 bis 2016 die Druckerei leitete und jetzt im Juni 2019 wieder als Chef nach Nördlingen zurückkehrt.

Die Folgen für die Beschäftigten sind u. a.:

·         Verlängerung der Arbeitszeit (unbezahlt) um 3,75 Std./Woche

·         Reduzierung der Jahresleistung von 95% auf 60%

·         Reduzierung des Urlaubsgeldes von 68% auf 30%,

sowie eine Drei- bzw. Mehrklassengesellschaft bei Löhnen und Gehaltern. Für die gleiche Tätigkeit gibt es drei unterschiedliche Entgeltgruppen. Auch dies ein Ausfluss der Tarifflucht der Nördlinger Druckerei, so Rudi Kleiber.
 
 
§  Wir wollen tarifliche Lohn- und Gehaltserhöhungen und keine Abhängigkeit von Unternehmerentscheidungen!

§  Keine Abkoppelung von der allgemeinen Einkommensentwicklung!
Nur Tarifverträge sind ein verlässlicher Partner!

Montag, 8. April 2019

Ganz aktuell: ver.di Augsburg kompakt – April 2019

 
 
 
 
 
 
 
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,


unsere neue Ausgabe von ver.di Augsburg kompakt ist erschienen und hat folgende aktuelle Themen:
1. Mai 2019: Europa jetzt richtig – Kundgebungen, Geschichte und vieles mehr

JAV Konferenz in Augsburg

Warnstreiks um den Erhalt der Drucktarife

Tarifrunde Bay. Rotes Kreuz

Tasche packen- Presseausweise nicht vergessen

Aktuelle Entgelttabellen öffentlicher Dienst

Kundgebung auf dem Marienplatz München

https://augsburg.verdi.de/++file++5c99e696e999fb601902aa03/download/verdi-augsburg-kompakt-2019-04.pdf

 Viel Spaß beim Lesen!

Die Ausgabe findet ihr auch auf unserer Homepage: www.augsburg.verdi.de

Mit den besten Grüßen
ver.di Bezirk Augsburg



Sonntag, 24. März 2019

Warnstreik und Aktionstag!

Beschäftigte der Druckerei C.H. Beck wehren sich und streiken in eindrucksvoller Weise gegen das Lohn- und Gehaltsdiktat!


 
Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der Druckerei C.H. Beck am  Freitag, 22. März, 5:00 Uhr bis 23. März 2019, 11:00 Uhr zu einem befristeten Warnstreik aufgerufen.

In 2011 wurden große Bereiche der Druckerei C.H. Beck durch die Geschäftsleitung aus der Tarifbindung genommen.
Im Jahre 2016 erfolgte dann der komplette Ausstieg des Standortes aus der Tarifbindung. Seitdem befindet sich der gesamte Druckstandort in einer OT-Mitgliedschaft (ohne Tarifbindung).

Die Folgen für die Beschäftigten sind u. a.:

·         Verlängerung der Arbeitszeit (unbezahlt) um 3,75 Std./Woche

·         Reduzierung der Jahresleistung von 95% auf 60%

·         Reduzierung des Urlaubsgeldes von 68% auf 30%

·         Drei- bzw. Mehrklassengesellschaft bei Löhnen und Gehaltern, für gleiche Tätigkeiten unterschiedliche Entlohnungen

·         Keine Tariferhöhungen entsprechend der Branche; Beschäftigte sind abhängig von nicht nachvollziehbaren und willkürlichen Unternehmerentscheidungen

ver.di fordert für die Beschäftigten eine Erhöhung der Löhne und Gehälter von 5 Prozent – Arbeitgeber verweigert Gespräche!
Nachdem sich seit 2016 alle Bereiche der Druckerei in einem tariflosen Zustand befinden, wurde die Nördlinger Geschäftsleitung durch ver.di aufgefordert, mit ver.di in Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen für die gesamte Druckerei einzutreten. Der jetzige Zustand, einer völligen Abhängigkeit von nicht nachvollziehbaren Unternehmerentscheidungen, sind so nicht zufriedenstellend. Dies zeigt sich auch an einer von Beschäftigten initiierten Unterschriftenaktion der Beschäftigten am Druckstandort Nördlingen.
Umso unverständlicher und nicht nachvollziehbar ist deshalb die Reaktion der Nördlinger Geschäftsleitung, nicht einmal auf das Schreiben von ver.di zu antworten und somit Gespräche zu verweigern.
 

Ein Lohn- und Gehaltsdiktat, sowie ein  Drei- bzw. Mehrklassengesellschaft bei Löhnen und Gehaltern, für gleiche Tätigkeiten unterschiedliche Entlohnungen zu bezahlen, sind nicht zukunftsweisend, insbesondere  für junge Menschen und Neueinstellungen.

  • Wir fordern tarifliche Lohn- und Gehaltserhöhungen und keine Anhängigkeit von Unternehmerentscheidungen!
  • Keine Abkoppelung von der allgemeinen Einkommensentwicklung!
 
 
Nur Tarifverträge sind ein verlässlicher Partner!

 

Freitag, 22. März 2019

Beschäftigte bei der Druckerei C.H. Beck in Nördlingen im Warnstreik!


Aufruf zum Warnstreik und Aktionstag!

Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten der Druckerei C.H. Beck am Standort Nördlingen von Freitag, 22.03., 5:00 Uhr bis 23.03.2019, 11:00 Uhr zu einem befristeten Warnstreik auf.

In 2011 wurden große Bereiche der Druckerei C.H. Beck durch die Geschäftsleitung aus der Tarifbindung genommen. Im Jahre 2016 erfolgte dann der komplette Ausstieg des Standortes aus der Tarifbindung. Seitdem befindet sich der gesamte Druckstandort in einer OT-Mitgliedschaft (ohne Tarifbindung).

Die Folgen für die Beschäftigten sind u. a.:

·         Verlängerung der Arbeitszeit (unbezahlt) um 3,75 Std./Woche

·         Reduzierung der Jahresleistung von 95% auf 60%

·         Reduzierung des Urlaubsgeldes von 68% auf 30%

·         Drei- bzw. Mehrklassengesellschaft bei Löhnen und Gehaltern, für gleiche Tätigkeiten unterschiedliche Entlohnungen

·         Keine Tariferhöhungen entsprechend der Branche; Beschäftigte sind abhängig von nicht nachvollziehbaren und willkürlichen Unternehmerentscheidungen

ver.di fordert für die Beschäftigten eine Erhöhung der Löhne und Gehälter von 5 Prozent – Arbeitgeber verweigert Gespräche!
 
Nachdem sich seit 2016 alle Bereiche der Druckerei in einem tariflosen Zustand befinden, wurde die Nördlinger Geschäftsleitung durch ver.di aufgefordert, mit ver.di in Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen für die gesamte Druckerei einzutreten. Der jetzige Zustand, einer völligen Abhängigkeit von nicht nachvollziehbaren Unternehmerentscheidungen, sind so nicht zufriedenstellend. Dies zeigt sich auch an einer von Beschäftigten initiierten Unterschriftenaktion der Beschäftigten am Druckstandort Nördlingen.

Umso unverständlicher und nicht nachvollziehbar ist deshalb die Reaktion der Nördlinger Geschäftsleitung, nicht einmal auf das Schreiben von ver.di zu antworten und somit Gespräche zu verweigern.
 

Wir fordern tarifliche Lohn- und Gehaltserhöhungen und keine Anhängigkeit von Unternehmerentscheidungen!

Keine Abkoppelung von der allgemeinen Einkommensentwicklung!

Nur Tarifverträge sind ein verlässlicher Partner!

 
 

Mittwoch, 13. März 2019

Ganz aktuell: ver.di Augsburg kompakt – März 2019

 
 Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unsere neue Ausgabe von ver.di Augsburg kompakt ist erschienen und hat u. a. folgende aktuelle Themen:
-  Der marktgerechte Patient
 
-  Tariferfolge für die Beschäftigten

-  Die Insolvenzmacher

Klick rein:
https://augsburg.verdi.de/++file++5c80f465b59cfb31f5e68fae/download/verdi-augsburg-kompakt-2019-03.pdf

Viel Spaß beim Lesen!

Die Ausgabe findet ihr auch auf unserer Homepage: www.augsburg.verdi.de

Mit den besten Grüßen
ver.di Bezirk Augsburg


Samstag, 2. März 2019

Tarifinfo aktuell

So stellen sich die Druck-Arbeitgeber einen neuen Manteltarifvertrag (MTV) vor!

Mit der Kündigung des Manteltarifvertrages der Druckindustrie sollen die Arbeitsbedingungen massiv verschlechtert werden. Die Verhandlungen mit den Arbeitgebern zeigen, dass es mittlerweile um die Existenz des Drucktarifvertrages geht.

Es geht im Wesentlichen um folgende Forderungen:

Nebelkerze – Wiederinkraftsetzung des Manteltarifvertrages für Altbeschäftigte
Der Unternehmerverband (bvdm) bietet an, den MTV für Altbeschäftigte wieder in Kraft zu setzen und will gleichzeitig über einen „MTV 2“ für Neubeschäftigte verhandeln.

Für diesen „MTV 2“ fordert der bvdm Öffnungsklauseln mit folgenden Inhalten, die aber auch für Altbeschäftigte gelten sollen. Das ist ein aus unserer Sicht ein durchschaubares Täuschungsmanöver!

Arbeitszeit:

Ø  Öffnungsklauseln die Arbeitszeit auf bis zu 40 Stunden mit oder ohne Lohnausgleich zu verlängern

Ø  Der Samstag wird Regelarbeitstag, unter Beibehaltung der 5-Tage-Woche

Schicht- und Erschwerniszuschläge:

Ø  Der Sonntagszuschlag von aktuell 115% soll an die Samstagszuschläge angepasst werden (bei Tagschicht 25%)

Ø  Für die Stunden von 24 Uhr bis zum Ende der Nachtarbeitszeit soll der Zuschlag von 52% auf 40 % gekürzt werden

Ø  Die zuschlagspflichtige Nachtarbeitszeit beginnt nicht wie bisher um 18 Uhr, sondern erst um 20 Uhr

Sonderzahlungen:

Ø  Urlaubsgeld und tarifliche Jahresleistung sollen gekürzt werden.

Auswirkungen auf Arbeitsbedingungen der gesamten Druckbranche und weitere Branchen in unserem Zuständigkeitsbereich

Auch die Arbeitgeber in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie haben bereits angekündigt, dass sie im Mai Gespräche über die „Modernisierung
des Manteltarifvertrages“ mit ver.di führen wollen!
                                                                                                           

HIER GEHT’S UM DICH!
 
 

Mittwoch, 20. Februar 2019

Tarifrunde Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie

 
Unser Erfolg: 5,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt – Öffnungsklausel vom Tisch!

Am 20. Februar konnte in der fünften Verhandlungsrunde für die Beschäftigten in der Papier, Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie ein Tarifergebnis erzielt werden.

Die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen steigen ordentlich und die von der Arbeitgeberseite geforderte Öffnungsklausel zur Verschiebung der Tarifsteigerungen wurde komplett verhindert.

Am späten Abend konnte folgendes Tarifergebnis erreicht werden:
  • Erhöhung der Löhne und Gehälter zum 1. März 2019 um 2,8%
  • Erhöhung der Löhne und Gehälter um weitere 2,7% zum 1. März 2020
  • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 90 Euro brutto monatlich zum 1.  März 2019
bei einer Laufzeit von 27 Monaten bis zum 31. Januar 2021.

Dieses Ergebnis konnte nur durch die überaus gute Warnstreikbeteiligung durchgesetzt werden. Dank dafür den Kolleginnen und Kollegen!

Ausführliche Infos unter: www.augsburg.verdi.de

 
 
 

Samstag, 9. Februar 2019

Tarifrunde Druckindustrie:



 
 
 
 
Sie meckern, schimpfen, drohen und toben…

Aktuelle Informationen zum bundesweiten Tarifkonflikt der Druckindustrie und der Regionalisierung Bayern unter:


 
 

 

Sonntag, 3. Februar 2019

Ganz aktuell: ver.di Augsburg kompakt – Januar/Februar 2019



 
 
 
 
 
 
 
 
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hier die neue Ausgabe von ver.di Augsburg kompakt.
So u. a. mit dem Thema:

„Bei ver.di Augsburg tut sich was…“ und weiteren interessanten News.


 Die Ausgabe findet ihr auch auf unserer Homepage: www.augsburg.verdi.de
 
Mit den besten Grüßen
ver.di Bezirk Augsburg