Sonntag, 30. Dezember 2018

Ein gutes Neues Jahr - Un Felice Anno Nuovo - A Happy New Year - Bonne année - С Новым Годом - Szczęśliwego Nowego Roku - Un Feliz Año Nuevo - Šťastný Nový Rok - Ευτυχισμένο το Νέο Έτος - Gott Nytt År!


 

Wir wünschen Euch bei Eurer Arbeit mehr Freude als Ärger,
mehr Erfolg als Enttäuschung und

nicht zuletzt viel Glück und Gesundheit!

 
Ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2019.

 
Wir lesen uns wieder…

Das Team der Blog-Redaktion!
 
 

Freitag, 21. Dezember 2018

Frohe Weihnachten – Merry Christmas – Buon Natale – Feliz Navidad – Vrolijk Kerstfeest - Joyeux Noël - Veselé Vánoce!


 

Aus der Stille…

…werden die wahrhaft großen Dinge geboren.
 
Das befand der schottische Philosoph, Essayist und Historiker Thomas Carlyle (1795 – 1881) einst.
Denn erst, wenn wir die Hektik des Alltagsbewusst hinter uns lassen, einmal innehalten und um uns herum wirklich Ruhe einkehrt, laden wir unsere Akkus auf und tanken Kraft – um dann gestärkt und guten Mutes neue Dinge anzupacken.
 
 
Wir wünschen Euch frohe Weihnachten,

erholsame Feiertage zum Ausruhen und Genießen,

und zum Kräfte sammeln für 2019.

Eure Blog Redaktion
 
 

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Ganz aktuell: ver.di Augsburg kompakt – Dezember 2018

 
 
 
 
 
 
 
 
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die neue Ausgabe von ver.di Augsburg ist u. a. mit folgenden Themen online geschaltet:

Unser Newsletter hat diesmal u. a. folgende Schwerpunkte:
  • Weltbild scheitert mit Kündigung gegen BR-Vorsitzenden
  • Postkartenaktion gegen Tarifflucht
  • Einigung am Klinikum Augsburg
  • BAG Urteil zu Thema Streikposten
  • Ver.di Bildungsprogramm Augsburg 2019
  • Aus Theater Augsburg wird Staatstheater


Die Ausgabe findet ihr auch auf unserer Homepage: www.augsburg.verdi.de

Mit den besten Grüßen
ver.di Bezirk Augsburg


Montag, 3. Dezember 2018

Gute Arbeit und guter Journalismus brauchen existenzsichernde Tarifverträge und Wertschätzung!


Weitersagen!
„Jeder Arbeitnehmer hat das Recht auf ein gerechtes Arbeitsentgelt“
 Europäische Sozialcharta Artikel 5

 
Gute Arbeit und guter Journalismus brauchen existenzsichernde Tarifverträge und Wertschätzung!

 

Wieder einmal mehr hat sich Presse-Druck und Verlag, dort wo die Augsburger Allgemeine gedruckt wird, aus der Tarifbindung gestohlen. Diesmal traf es die Druckerei.  Und die Beschäftigten stellen sich nun die bange Frage, wer vom „Augsburger Weg“, wie die Arbeitgeberseite ihre Flucht aus den Tarifverträgen nennt, als nächstes getroffen wird.
Diese erneute Tarifflucht ist zu verurteilen und es gibt keinerlei nachvollziehbaren Gründe für diese Tarifflucht.

§  Presse Druck und Verlag steht finanziell bestens da.

§  Die Augsburger Allgemeine ist die Nummer 2, gemessen an der Auflage in Bayern

§  Fasst man Augsburger Allgemeine und Allgäuer Zeitung zusammen, ist sie die Nummer 1

§  Unberücksichtigt bleiben hier die Beteiligungen an der Main Post in Aschaffenburg, dem Südkurier in Konstanz, sowie weiteren Medienunternehmen in Augsburg und Deutschland

 
Postkartenaktion gegen Tarifflucht und für Tarifverträge!

Der ver.di Bezirk Augsburg hat diese Postkartenaktion gestartet, um deutlich zu machen, dass dieser „Augsburger Weg der Tarifflucht“, zu korrigieren ist!
 

 
Die Postkarten können per Mail bei ver.di, Fachbereich 8 in Augsburg angefordert werden: rudi.kleiber@verdi.de. Diese können dann bei der nächsten ver.di-Geschäfts-stelle bzw. in Augsburg abgegeben werden. Ihr könnt diese auch betrieblich sammeln und z. B. über eure Betriebsräte bei uns abgeben.
Wir senden diese dann an die Geschäftsführung von Presse-Druck weiter.
 

 So darf ein Medienkonzern nicht mit seinen Beschäftigten umgehen!
 
 
 

Sonntag, 25. November 2018

Weltbild will BR-Vorsitzenden loswerden!

Erfundene Vorwürfe und ehrverletzende Behauptungen rechtfertigen keine Kündigung des BR-Vorsitzenden


Die Plätze im Gerichtssaal reichten nicht für die vielen UnterstützerInnen, die zur Verhandlung über die Kündigung des Betriebsratsvorsitzenden von WELTBILD gekommen waren. Vor dem Gericht formierten sich Dutzende mit Fahnen und Bannern zum bunten Protest: „Schluss mit dem Betriebsrats-Mobbing bei WELTBILD!“ Drinnen erging es den Vertretern des Arbeitgebers nicht besser. Sie konnten keinerlei Beweise für die Behauptung vorlegen, der Vorsitzende habe einen Mitarbeiter zum Blaumachen aufgefordert.


Wer am Montagmorgen nicht selbst dabei sein konnte, schickte ein Foto zur Unterstützung des Betriebsratsvorsitzenden von WELTBILD. Die DemonstrantInnen präsentierten über 100 Fotos von weiteren UnterstützerInnen aus ganz Deutschland.

Am Ende der Verhandlung riet der Vorsitzende Richter dem Arbeitgeber dringend, den Antrag zur Kündigung des Betriebsrats zurückzuziehen. Man müsse nicht immer alles auf die Spitze treiben, sagte das Gericht, das weder stichhaltige Beweise für die Vorwürfe des Arbeitgeber erkennen konnte, noch den Vorwurf als solchen für kündigungsrelevant hielt.

Gewerkschaftssekretär Thomas Gürlebeck von ver.di überrascht das nicht: „Erfundene Vorwürfe und ehrverletzende Behauptungen reichen eben nicht, um einen Betriebsratsvorsitzenden aus dem Amt zu jagen.“ Aber der Gewerkschafter ist auch wütend: „Die Geschäftsführung will jetzt genau denjenigen loswerden, der in der höchst schwierigen Phase der Insolvenz unermüdlich für den Fortbestand des Unternehmens und die Beschäftigten gekämpft hat. Der Vorwurf, er solle einen Kollegen dazu angestiftet haben, WELTBILD zu schädigen, ist eine unerhörte Dreistigkeit.“

BR-Vorsitzender soll gehen, weil er unbequem ist

Viele Kolleginnen und Kollegen vermuten, dass die Geschäftsführung den BR-Vorsitzenden vor allem deshalb loswerden will, weil er unbequem ist und Konflikten nicht aus dem Weg geht. Gürlebeck teilt diese Einschätzung: „Hier wird die Sozialpartnerschaft mit Füßen getreten. Einen solchen Umgang mit Betriebsräten kann man nur verurteilen, und man muss sich fragen, welches Rechtsempfinden in der WELTBILD-Geschäftsführung vorherrscht.“

Die Urteilsverkündung ist für den 29.11.2018 vorgesehen. Bis dahin hat der Arbeitgeber Zeit, sich zu entscheiden, ob er das Betriebsrats-Mobbing weitertreiben oder wieder auf den Boden von Gesetz und Anstand zurückkehren möchte.
 
 

 

Freitag, 16. November 2018

Ganz aktuell: ver.di Augsburg kompakt – November 2018



 
 
 
 
 
 
 
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die neue Ausgabe von ver.di Augsburg ist u. a. mit folgenden Themen online geschaltet:

Unser Newsletter hat diesmal u. a. folgende Schwerpunkte:
  • Entlastung in den Krankenhäusern
  • Samba Rhythmen begrüßen Presseball Besucher
  • Rote Fahnen über Augsburg
  • Morgen, Leute wird`s was geben
https://augsburg.verdi.de/++co++68e8ede8-e87a-11e6-bc11-52540066e5a9

Die Ausgabe findet ihr auch auf unserer Homepage: www.augsburg.verdi.de

 Mit den besten Grüßen
ver.di Bezirk Augsburg

 
 

Sonntag, 11. November 2018

Keine neuen Steuergeschenke!

Angela Merkel und Wirtschaftsminister Peter Altmaier wollen den heimischen Firmen 20 Milliarden Euro schenken. Damit reagieren sie auf eine Kampagne der Unternehmenslobby. Donald Trump, Emmanuel Macron und Theresa May versprachen ihren Unternehmen mehr
netto vom brutto. Damit starteten sie und andere konservativ-liberale Regierungen einen erneuten internationalen Steuersenkungswettlauf. Deshalb, so die deutschen Konzerne, müsse Berlin angeblich nachziehen – sonst investierten heimische Firmen im Ausland.

Das ist ökonomischer Unfug. VW, Daimler, Siemens & Co können vor Kraft kaum laufen. Und Deutschland hat enorme Exportüberschüsse. Von mangelnder Wettbewerbsfähigkeit also keine Spur. Hinzu kommt: Ob und wo ein Unternehmen investiert, hängt nicht vorrangig von der Steuerlast ab.
 
Betriebe erweitern und modernisieren ihre Produktion dann, wenn sie damit Geld verdienen,
also nur bei ausreichender Nachfrage. Seit der Jahrtausendwende wurde der Steuersatz auf Unternehmensgewinne von 52 auf 30 Prozent gesenkt. Die jährliche Entlastung belief sich auf über 20 Milliarden Euro. Der erhoffte Investitionsboom fiel aber aus. Steuergeschenke für Unternehmen führen zu milliardenschweren Einnahmeausfällen. So fehlt das Geld für Infrastruktur und Soziales. Dann können als Folge der Steuersenkung die Investitionen und Beschäftigung sogar geringer ausfallen.



VER.DI BUNDESVORSTAND | BEREICH WIRTSCHAFTSPOLITIK | WIRTSCHAFTSPOLITIK@VERDI.DE | WWW.WIPO.VERDI.DE
 
 

Montag, 29. Oktober 2018

So darf ein Medienkonzern nicht mit den Beschäftigten umgehen!



Kundgebung und Demonstration gegen Tarifflucht und den Augsburger Irrweg!

Bei der Augsburger Allgemeine tut sich Merkwürdiges. Noch im Juli dieses Jahres verhandelten ver.di und die Geschäftsleitung über eine Standortsicherung in Augsburg-Lechhausen, vom Management als „Augsburger Weg“ bezeichnet. Heute ist alles anders. Das Unternehmen hat die Verhandlungen mit ver.di abgebrochen, bereits zugesagte Verhandlungstermine abgesagt, sich aus der Tarifbindung gestohlen, trifft nun allein Vereinbarungen mit dem Betriebsrat und präsentieren den rund 50 Beschäftigten in der Rotation neue (Zusatz-) Einzelarbeitsverträge. Erstes Ergebnis: Sie verlieren Geld und wieder einmal kostet der „Augsburger Weg“ der Geschäftsführung – Irrweg – den Beschäftigten bei der Augsburger Allgemeinen die Tarifbindung. Diesmal trifft es die Drucker. Es sind die Beschäftigten, die jede Nacht und am Wochenende dafür sorgen, dass wir am Frühstückstisch die Zeitung auf dem Tisch liegen haben. Schon zu viele Arbeitnehmer arbeiten bei Presse-Druck im Druckzentrum Augsburg-Lechhausen ohne Tarifverträge. Der Augsburger Weg entpuppt sich als Sackgasse für die Belegschaft.
 
 
Von vorne: Die Geschäftsleitung plant, innerhalb der nächsten sieben bis zwölf Jahre neue Rotationsmaschinen anzuschaffen. Wie viele, das ist noch unklar. Die Zahl der Beschäftigten im Druckbereich soll auf rund 25 halbiert (50 Prozent) werden. Wie üblich in solchen Fällen verhandelte ver.di gemeinsam mit der Geschäftsleitung. Ziel war ein Tarifvertrag zur Sicherung des Standorts und der Arbeitsplätze. Beide Seiten hatten sich auf passable Eckpunkte einer Altersteilzeitregelung geeinigt, man schien auf einem guten Weg. Strittig war allerdings die Forderung der Geschäftsleitung, bei den künftigen Rotationsmaschinen keine Maschinenbesetzung mehr beziffern zu wollen. Ob drei, zwei oder ob nur ein Drucker an der Maschine arbeitet, darauf wollte sich die Geschäftsleitung nicht festlegen. »Darauf kann sich ver.di nicht einlassen; das würde einem Blankoscheck fürs Unternehmen gleichkommen«, erklärt Rudi Kleiber von ver.di.

Noch während der Verhandlungen um einen Standortsicherungstarifvertrag will die Geschäftsführung aus angeblich produktionstechnischen Gründen den Schichtplan ändern. ver.di und die Anwältin des Betriebsrats empfehlen dem Betriebsrat, die Änderung abzulehnen. Schichtarbeiter würden dadurch einen vierstelligen Betrag im Jahr verlieren, die Belastung würde steigen, die Unterbesetzung wäre nicht gelöst. Die Anwältin des Betriebsrats verweist auf das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats und zeigt seine Möglichkeiten auf: Der Betriebsrat kann der Schichtplanänderung die Zustimmung verweigern; dann muss der Arbeitgeber die Einigungsstelle anrufen; dort würde die Begründung des Arbeitgebers bewertet.

Doch die Mehrheit des Betriebsrats beschließt, auf die Mitbestimmungsrechte zu verzichten, und hofft darauf, dass der Arbeitgeber sein Versprechen einlöst und für den finanziellen Verlust einen Ausgleich bezahlt. Das sei unklug, sagt Rudi Kleiber. Wer während laufender Tarifverhandlungen der Geschäftsleitung nachgibt, schwächt die Verhandlungsposition für die Beschäftigten und signalisiert dem Arbeitgeber, dass mit Gegenwehr nicht zu rechnen ist.

Tatsächlich bricht die Geschäftsleitung die Tarifverhandlungen ab, storniert die Termine mit ver.di und teilt der Gewerkschaft mit, dass das Unternehmen fortan keinen Tarifvertrag mehr anwenden wird und in die OT-Mitgliedschaft (ohne Tarifbindung) im Verband Druck und Medien Bayern wechselt.

„Der Verlag der Augsburger Allgemeinen war einst Garant für tarifliche Normalarbeitsverhältnisse, das ist vorbei«, sagt Rudi Kleiber. ver.di bietet allen Mitgliedern Beratung an und empfiehlt, die Einzelarbeitsverträge nicht zu unterschreiben, da sie die schlechtere Alternative zu Tarifverträgen sind.

Weitere ausführliche Infos unter:


So darf ein Medienkonzern nicht mit den Beschäftigten umgehen.

Die Augsburger Allgemeine ist die Nummer 2 gemessen an der Auflage in Bayern. Fasst man Augsburger Allgemeine und Allgäuer Zeitung zusammen, ist sie dir Nummer 1 in Bayern.

Während andere am Augsburger Presseball feiern und bis in die Morgenstunden tanzen, demonstrieren wir für Tarifbindung und existenzsichernde Tarifverträge bei der Augsburger Allgemeinen. 

Kundgebung und Demonstration:
Samstag, 10. November 2018
17:30 Uhr: Wir treffen uns alle in der Bahnhofstraße 2 / kleiner Königsplatz
18:00 Uhr: Demonstrationszug zur Kongresshalle
18:45 Uhr: Kundgebung vor der Kongresshalle

Aufstehen für
 
Tarifverträge bei der Augsburger Allgemeine!
 
 



Sonntag, 21. Oktober 2018

Ryanair: Schluss mit Dumping!

Bis zu 400 Flüge täglich musste Europas größte Billigfluglinie Ryanair zu Beginn der Herbstferien streichen. Der Grund waren Streiks der Beschäftigten gegen miserable Löhne und Arbeitsbedingungen. Die Airline droht nun mit Stellenstreichungen und Standortschließungen.

Über die Hälfte der in Deutschland arbeitenden Ryanair-Beschäftigten haben einen irischen Arbeitsvertrag über eine Leiharbeitsfirma. Also keine deutschen Arbeitnehmerrechte und sozialen Sicherungen. Viele Kabinenbeschäftigte verdienen bei einer vollen Stelle nur 1000 bis 1.500 Euro im Monat. Denn bezahlt werden nur die geflogenen Stunden, ohne Mindeststundengarantie. Dauerbefristungen und Zwangs­versetzungen sind normal.

 


Ermöglicht wurden diese Lohndumpingpraktiken durch die Liberalisierung des Luftverkehrs und der Bodenverkehrsdienste in der Europäischen Union. Die EU-Kommission will diese durch eine weitere Öffnung auch für außereuropäische Airlines noch weiter vorantreiben.
Ver.di fordert, dass Ryanair in Deutschland endlich Tarifverträge abschließt. Die Einschüchterungsmaßnahmen müssen zurückgenommen werden. Nötig sind Löhne und Arbeitsbedingungen mindestens auf dem Niveau der anderen Billigfluglinien. Es muss das Arbeitsrecht der Stationierungsorte angewendet werden. Start- und Landerechte dürfen künftig nur an Unternehmen vergeben werden, die Tarifverträge und die Kernarbeitsnormen der UN einhalten.

ver.di Wirtschaftspolitik aktuell 17/2018  
 
 
  

Montag, 15. Oktober 2018

Ganz aktuell: ver.di Augsburg kompakt – Oktober 2018

 
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die neue Ausgabe von ver.di Augsburg ist u. a. mit folgenden Themen online geschaltet:

 Unser Newsletter hat diesmal u. a. folgende Schwerpunkte:
-  Augsburger Weg - Sackgasse für die Belegschaft

-  über 100.000 Unterschriften gegen Pflegenotstand in Bayern

-  Altersarmut wird noch zunehmen

-  Urabstimmung am Augsburger Klinikum


Die Ausgabe findet ihr auch auf unserer Homepage: www.augsburg.verdi.de

Mit den besten Grüßen

ver.di Bezirk Augsburg