Freitag, 18. März 2016

Aufstehen und Flagge zeigen gegen Werkverträge und Leiharbeit!

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen beenden!

Kundgebung am 9. April 2016 in München: 11 Uhr, Odeonsplatz

Der Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen nimmt immer mehr zu, in allen Branchen, ob Automobilhersteller, Schlachthöfe, am Bau, im Einzelhandel und in Krankenhäusern, in Druckbetrieben, in Schulen, und Verkehrsbetrieben.

So werden hunderttausende Kolleginnen und Kollegen schlechter bezahlt und schlechter behandelt als die Stammbelegschaft – und damit zum Lohndumping missbraucht.

Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD zugesagt: „Den Missbrauch von Werkverträgen und Leiharbeit werden wir verhindern.“
Die CSU blockiert den Entwurf des Arbeitsministeriums zum Thema Werkverträge und Leiharbeit. Jetzt bekommen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: NICHTS.

  • Weil die CSU den Koalitionsvertrag nicht erfüllen will.
  • Weil die CSU Zwei-Klassen-Belegschaften nicht verhindern will.
  • Weil die CSU Lohndumping nicht wirksam bekämpfen will.
  • Weil die CSU den Missbrauch von Werkverträgen nicht beenden will.
  • Weil die CSU gleiche Löhne für Leiharbeiter nach 9 Monaten verhindern will.
  • Weil die CSU erlauben will, dass Leiharbeiter als Streikbrecher missbraucht werden dürfen.
  • Weil Arbeitgeber und Wirtschaft Druck auf die CSU machen, um weiter Lohndumping  betreiben zu dürfen.
Wir brauchen ein wirksames Gesetz gegen den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen – JETZT!

Hier die Abfahrtszeiten und Orte:
Nördlingen, Kaiserwiese - 07:15 Uhr
Donauwörth, Parkplatz Schwabenhalle - 7:55 Uhr

Anmeldungen bitte rasch bei ver.di Augsburg: bz.augsburg@verdi.de oder dem Betriebsrat. Bitte gebt neben Eurem Namen bei der Anmeldung auch eine Erreichbarkeit (Telefon, Mail) an, damit man Euch in Notfällen z.B. über geänderte Abfahrtzeiten informieren kann. Die oben genannten Abfahrtzeiten sind ziemlich verbindlich und können sich vielleicht noch ein wenig ändern!

Die Abfahrt aus München erfolgt unmittelbar nach dem Ende der Kundgebung.

Gemeinsam gegen Werkverträge und Leiharbeit!
 
 

Kommentare:

  1. ja das find ich gut. Diese Drecks-Werkverträge bringen uns in der Bubi nur Ärger!

    AntwortenLöschen
  2. Aber hallo! Denkt mal bitte über euren Ton bei Beck nach!
    Das ist doch nicht mehr fair! Kritik ist ok aber nicht unter der Gürtellinie!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Unfair ist das Gebahren der Unternehmensleitung Beck! Es ist leicht nachzulesen, welche Intention das Arbeitsministerium bei den Werksverträgen tatsächlich hat/hatte! Bei Beck ist diese Intention ganz bestimmt nicht Grundlage des Handelns. Wenn ein/e Mitarbeiter/in in ohnmächtigem Zorn und in Angst um seine/ihre Existenz sich womöglich im Ton vergreift, dann ist das keine Kritik unter der Gürtellinie. Im übrigen habe ich stark den Eindruck, dass Sie - wie Sie offensichtlich Glauben machen wollen - nicht Betriebsfremder sind.

      Löschen
  3. Ich bin nicht bei Beck, verfolge aber euren Arbeitskampf seit geraumer Zeit und da muss ich leider feststelllen, dass einige bei euch nicht begriffen haben, was tatsächlich auf dem Spiel steht, wenn ihr in diesem Tonfall weiter diskutiert.Darüber solltet ihr mal nachdenken!!

    AntwortenLöschen
  4. Ja wer nicht bei Beck ist, kann es auch kaum verstehen, was sich hier in den letzten Jahren verändert hat. Kernkompetenzen der Bubi wurden per Werkvertrag vergeben. Und nach wie vor wird gedroht!
    Ähnliche Dinge laufen auch im Satz.
    Ich würde mal den Artikel Personalabbau bei Beck lesen, dann sieht man, was jahrzehntelange Arbeit bei uns heute noch wert ist!

    AntwortenLöschen
  5. Nenne mir einen Druckbetrieb mit Standort in Deutschland,in dem alles ok läuft, ich kenne keinen.
    Nach meinen Recherchen ist es beim Beck -Verlag vergleichsweise gut! Auch in meinem Betrieb sind Werkverträge Alltag und keiner regt sich auf!
    Mich irritiert euer Umgangston! Das bringt euch sicherlich nicht weiter!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Deine Tour bringt dir auch nichts,also halt dich raus.Mir wunderst das überhaupt zeit hast hier uns aufn Wecker zu fallen.Typen wie du sind auch schuld daran das alles so reibungslos durch geht.Klar das man ein paar Sachen hinnehmen muss aber einfach umfallen und alles gleich hinnehmen das muss nicht sein! Ja beim Beck soll wir lieber ehrenamtlich arbeiten blablabla

      Löschen
  6. Nehmen Sie zum Beispiel den Satz: Sie können sich auf jahrzehntelange hervorragende Arbeit berufen und die Mitarbeiter haben diese bestimmt auch geleistet. Dennoch sind die erzielbaren Satzpreise auf einen Bruchteil der einstmaligen zusammengesackt. Hier sind Lösungen im Miteinander und eine hohe Lern- und Leistungsbereitschaft gefragt um eine Zukunft zu haben.

    AntwortenLöschen
  7. Endlich mal ein vernünfiger Satz im Blog! Ein Miteinanader ist auf jeden Fall besser als nur immer gegeneinander!
    Diese Einsicht scheint bei einigen in Vergessenheit geraten zu sein!?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Klar die wollen die im Satz los haben also unterschrieb dein Auflösungsvertrag,sei net geh einfach ;-)

      Löschen
  8. Niemand redet eigentlich von einem Auflösungsvertrag!
    Aber wenn du den Teufel nicht an die Wand malen kannst, fühlst du dich offensichtlich nicht wohl!
    Wer sollte da an seinen Abschied denken?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich fühle mich Pudel wohl..lol Ist recht interessant was abläuft,den Geschwafel das man sich nicht im Ton vergreifen soll usw,lächerlich.
      Klar ausfallend werden ist falsch.Aber manche Mitarbeiter arbeiten um zu leben und nicht als Hobby!Man hat seine ausgaben usw und muss ein gewisse Einkommen haben.Wir sind bereit bestimmte Kompromisse einzugehen aber nicht alle und ohne Absicherung schon gar nicht.Im Satz werden die Leute,wie man hört,freiwillig gegangen,wer geht über 50 freiwillig ?! ja klar der Arbeitsmarkt für 50 plus ist ja bombig!C.h.Beck wird immer mit andere Druckereien immer verglichen und hoch gehoben aber mittlerweile sind wir schon langsam in der gleiche Liga,wenn schon Lehrling abspringen.Die Kollegen in der Buchbinderei gehen auf ein Tarif ein was ihnen vorgelegt wird, mit ein Ausnahme,die wollen Verdi dabei haben und Dr Kranert Akzeptiert nicht einmal zum größten teil sein eigne Forderungen!Fakt ist das die ihre gesteckt ziele durch ziehen werden,ohne Gewerkschaft noch viel schneller und härter.Wie es aussieht meinen viele Kollegen wenn man nett ist und mitmacht wird alles gut.Nur zu ich hab keine 40 Arbeitsjahre vor mir,zum Glück.Bevor der shitstorm los geht ich arbeite gern beim Beck und mir ist bewusst das es in andere betreibe schlimmer ist aber mir ist auch bewusst wenn wir alles mitmachen das es auch Auswirkungen auf andere Betriebe hat,dann legen die noch was oben drauf usw.Letztendlich geht es darum das es uns alle so gut wie möglich geht,Arbeiter und GL und den Beck Konzern! Lieber vernünftig miteinander aber wie es gerade aussieht versucht Dr Kranert den Gewerkschaft los zu werden um besser zu agieren.Viele Kollegen meinen ohne Gewerkschaft wären wir besser dran,nur zu,die paar hänsele was noch Mitgliedsbeitrag zahlen bei uns,ich glaub Verdi ist ein bisschen größer ;-)Hier mit klicke ich mich aus und schau zu wie wieder Arbeiter auf Arbeiter los geht...lol Doc Oli freut sich bestimmt

      Löschen
  9. Immerhin, du selber schreibst, dass es beim Beck-Verlag noch besser ist als bei den anderen Druckereien. Der Beck- Verlag produziert und versteuert alles noch in Deutschland, welcher Verlag tut dies noch?
    Schau dich doch mal um, wo es im Printbereich bessere Arbeitsbedingungen gibt, du wirst es nicht finden. Auf längere Sicht gesehen, sind wir im Beck-Verlag doch alle recht gut gefahren!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Süddeutsche Zeitung vom 31.3.16 - Überschrift: Ihr da oben
      ... Das Einkommen aus Firmenbesitz und Vermögen stieg von 2000 bis 2014 real um 30 Prozent. Das war mehr als vier Mal so viel wie der Anstieg der Löhne. Das Vermögen ist in Deutschland so ungleich verteilt wie nirgends sonst in der Eurozone: Die obersten 10 Prozent besitzen 60 Prozent von allem . . . Auch innerhalb der Löhne tat sich eine Kluft auf. Während die Bezüge des oberen Fünftels seit Mitte der Neunziger Jahre real zulegten, schrumpften sie beim unteren Fünftel. Ein Grund dafür ist etwa, dass Mitte der Neunziger Jahre noch 60 Prozent der Unternehmen ihre Beschäftigten nach einem Tarifvertrag bezahlten, den Gewerkschaften für die Arbeitnehmer aushandelten. Bis 2013 halbierte sich dieser Anteil. Wer nicht nach Tarifvertrag bezahlt wird, bekommt nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung aber ein Fünftel weniger. . .

      Löschen
  10. soll auch so bleiben

    AntwortenLöschen
  11. Bitte, bitte nicht schon wieder ! Bitte nicht schon wieder die unendliche Neiddebatte, die immer dann wieder aufgetischt wird, wenn einem keine neuen Argumente mehr einfallen!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ach Jungchen, das hat doch nichts mit Neid zu tun! Das sind die Tatsachen! Und niemandem kann man es übel nehmen, wenn er von dem, was ein Unternehmen abwirft, wenigstens anständig (!) bezahlt wird. Von Neid zu schreiben, wenn einem sonst nichts einfällt: da fehlen die Argumente!

      Löschen
  12. Deine Ansprache disqualifiziert dich selber, aber das ist ja mittlerweile der Standard bei vielen im Verlag, leider! Das Niveau der Diskussion ist miserabel und dann darf man sich auch nicht wundern, wenn nichts erreicht wird!

    AntwortenLöschen
  13. Wie du schreibst hast du noch nie richtig gearbeitet.Kein Schicht und nie an eine Maschine.Du hast keine Ahnung vom Arbeitsleben.Damit hast du dich disqualifiziert.Verdienst mehr wie wir,sollst ruhig haben aber halt dich bitte raus wenn es um ernste Dinge geht !

    AntwortenLöschen
  14. Euer Stil ist offenbar die Selbstzerfleischung und das Ziel der Untergang! Glückwunsch, wenn ihr so weiter macht, könnt ihr das noch erreichen!

    AntwortenLöschen

Sie können Ihre Kommentare vollständig anonym abgeben. Wählen Sie dazu bei "Kommentar schreiben als..." die Option "anonym". Wenn Sie unter einem Pseudonym schreiben wollen, wählen Sie die Option "Name/URL". Die Eingabe einer URL (Internet-Adresse) ist dabei nicht nötig.