Donnerstag, 6. Oktober 2016

Kreisbote Weilheim: So geht es auch!



Beschäftigte wehren sich erfolgreich gegen neue Arbeitsverträge bei Ippen!

Im Mai wurde dem Betriebsrat des Kreisboten-Verlags mitgeteilt, dass die Geschäftsführung und die Zeitungsverlag Oberbayern GmbH & Co. KG als alleinige Kommanditistin des Kreisboten-Verlags beabsichtigen, den Bereich Satztechnik mit Wirkung zum 31. August 2016 zu schließen und die entsprechenden Satzarbeiten an ein anderes Unternehmen ohne Tarifbindung mit Sitz in Penzberg auszulagern.

Dagegen wehrten sich die Beschäftigten erfolgreich!

In der Zeit zwischen 18. Juli und 8. September 2016 haben Beschäftigte des Kreisboten-Verlags in Weilheim an acht Tagen gestreikt. 15 von 32 Kreisboten-Beschäftigten in der Satztechnik haben dem Druck widerstanden und die Arbeitsverträge mit der PMS in Penzberg nicht unterschrieben. Sie erwarteten daher ihre Kündigung.

Am 12. September wurde ihnen dann jedoch mitgeteilt, dass sie beim Kreisboten-Verlag weiterarbeiten sollen. Damit hat sich bestätigt, dass die Setzer nicht ohne Weiteres zu ersetzen sind. Diejenigen, die Arbeitsverträge mit der PMS unterschrieben haben, sollen „zum Dank“ dafür auch keine Abfindungen erhalten, weil die schlechteren Arbeitsbedingungen bei der PMS zumutbar seien.

Aber auch für die beim Kreisboten-Verlag Verbliebenen wäre noch einiges zu klären, da wir unlautere Absichten der Ippen-Gruppe für die Zukunft nicht ausschließen können.

Weitere Infos:

http://tinyurl.com/j73qusq
Bericht in der DRUCK+PAPIER
http://tinyurl.com/zgg62mr


Wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren!
 
 
 
 

Kommentare:

  1. Auch seitens unserer Bosse wurde mit dem Wort Kündigung nicht gespart. Wir haben uns einschüchtern lassen und die in Weilheim haben sich nicht einschüchtern lassen; Alle Achtung!

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  2. ja so hätte es bei uns auch laufen können, wären einige von uns nicht auf die Verlockungen von unserem Bereichsleiter hereingefallen. Ein Übriges taten dann auch die Drohungen!

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